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Offenbach

Weniger Straftaten in Stadt und Kreis Offenbach

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
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Die Kriminalität ist 2020 in Stadt und Kreis Offenbach weiter zurückgegangen. Schlechte Nachrichten gibt es beim Thema Sexualstraftaten.

In der Stadt Offenbach wurden für das Jahr 2020 insgesamt 9481 Straftaten registriert – das geht aus der aktuellen Kriminalstatistik hervor.

Im Vergleich zum Vorjahr lag die Zahl um 4,5 Prozent niedriger, laut Polizei handelt es sich um den tiefsten Wert seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen im Jahr 2001. Die Aufklärungsquote ging um 3,5 Prozentpunkte auf 66 Prozent zurück, als Grund nennt die Polizei „geänderte Kontrollschwerpunkte“ wegen der Corona-Pandemie. Wohl aus diesem Grund wurden 2020 weniger Dealer:innen und weniger Schwarzfahrer:innen erwischt.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im Vergleich zu 2019 um 23,9 Prozent gefallen; insgesamt wurden 159 Fälle gemeldet. Nur in etwa der Hälfte der Fälle machten Einbrecher:innen Beute, sonst blieb es beim Versuch. Raub und räuberische Erpressung schlugen mit 76 Fällen zu Buche. Das sind acht Delikte weniger als im Vorjahr. Auch die Jugendkriminalität ist zurückgegangen. Die Anzahl von Körperverletzungen hat sich mit 764 Fällen (Vorjahr: 766) kaum verändert. Erfreulicherweise ist die Zahl der schweren im Vergleich zu den leichten Körperverletzungen gesunken.

Einbruchserie im Kreis

Einen Anstieg gab es in Offenbach bei der Internetkriminalität. Gestiegen ist auch die Zahl der „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“, die 2020 um 34 Fälle auf 135 Taten gestiegen ist. Bei 18 Fällen handelte es sich um sexuelle Belästigung. Im Kreis Offenbach ergibt sich ein ähnliches Bild. Bei den Sexualstraftaten gab es wie in der Stadt einen Anstieg. 246 Taten wurden 2020 gemeldet – 64 mehr als im Vorjahr.

Insgesamt ging auch im Kreis Offenbach die Zahl der Straftaten weiter zurück (-5,6 Prozent), im Gegensatz zur Stadt Offenbach ist die Aufklärungsquote leicht gestiegen. Mit 531 Fällen gab es mehr Einbrüche als im Vorjahr. Ursache ist zumindest zum Teil ein Serientäter, der im Januar wegen mehr als 50 Einbrüchen im Kreisgebiet verurteilt wurde.

„Die schon seit Jahren erkennbare erfreuliche Entwicklung der Kriminalstatistik hat sich auch im Jahr 2020 im Kreis Offenbach fortgesetzt“, sagt Polizeipräsident Eberhard Möller. Wie fragil das Konstrukt „Sicherheit“ sei, habe aber der rechtsextreme Anschlag in Hanau gezeigt. Die Bekämpfung des Rechtsextremismus‘ habe „höchste Priorität“.

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