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Ein Bild aus alte Tagen, nämlich 2011, das erstaunlich aktuell ist: Noch immer wird an Kleidercontainern illegal Müll abgeladen.

Offenbach

Weniger illegaler Müll

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Immer mehr Bürger vereinbaren mit den Stadtwerken die kostenfreie Abholung des Sperrmülls. Auf den Grünanlagen aber landet weiter zu viel Müll .

Die Zahl der illegalen Ablagerungen von Müll und Sperrmüll geht zurück. Das meldet die Stadt und stützt sich dabei auf Rückmeldungen von Stadtteilrundgängern, die Mängel per Mängelmelder oder Anruf gemeldet hatten. Zugleich seien im ersten Halbjahr 2018 in Offenbach deutlich mehr Sperrmülltermine vereinbart worden als im gleichen Vorjahreszeitraum, heißt es in einer Pressemeldung.

So seien von Januar bis Juni 2017 zusammen 5578 Sperrmülltermine sowie 233 kostenpflichtige Express- und 970 Elektroschrotttermine vereinbart worden. In diesem Jahr stieg die Zahl der Sperrmülltermine um knapp 28 Prozent auf 7119. Die Zahl der Termine für Elektroschrott stieg um 226 Prozent auf 3167. Lediglich bei den kostenpflichtigen Terminen sei ein Rückgang von 66 Prozent auf 78 Termine zu verzeichnen.

Bei den illegalen Ablagerungen lag die durch die Stadtteilrundgänger dokumentierte Zahl im ersten Halbjahr 2017 bei 3567. Hinzu kamen laut Stadt 803 von Bürgern gemeldete Fälle. Im gleichen Zeitraum dieses Jahres stellten die Rundgänger 2482, Bürger weitere 953 illegale Müllentsorgungen fest. Ihre Gesamtzahl ging um 21,4 Prozent von 4370 auf 3435 zurück.

Einen Hauptgrund sieht die Stadt in der Möglichkeit, Sperrmüll und Elektroschrott kostenlos abholen zu lassen.

Herausforderung biete aber weiterhin „die großen Mengen Kleinmüll, die an warmen Tagen in den städtischen Grünanlagen landen“ sowie der Umstand, dass „Standorte von Altglas-, Elektroschrott- oder Altkleidercontainern als Abladestelle für Abfälle aller Art missbraucht werden“. bil

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