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Am Nordring sollen ein Hochhaus, ein Park und weitere Bürogebäude entstehen.
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Am Nordring sollen ein Hochhaus, ein Park und weitere Bürogebäude entstehen.

Offenbach

Walker & Walker baut Hochhaus am Offenbacher Kaiserlei

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Der Frankfurter Immobilienentwickler investiert bis zu 280 Millionen Euro. Der 120 Meter hohe Nordkap Tower soll 2026 fertig sein.

Ernst Otto Walker und Christoph Bürkel waren voll des Lobes für die Stadt Offenbach. „Beispielhaft gut“ sei die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg gewesen, lobten die Geschäftsführer der Walker & Walker GmbH. Die Stadt sei hip unter jungen Leuten und erlebe einen regelrechten Imagewandel. Am Donnerstag hat der Frankfurter Immobilienentwickler seine Pläne am Kaiserlei Nordost vorgestellt, ein 120 Meter hohes Hochhaus in direkter Nähe zur Autobahn am Mainufer zu bauen – den sogenannten Nordkap Tower. Dafür nimmt Walker & Walker zwischen 250 und 280 Millionen Euro in die Hand. Bezugsfertig könnte der Büroturm schon im Jahr 2026 sein.

Erstmals hat das Unternehmen dabei eine sogenannte Mehrfachbeauftragung gemacht. Vier Architektenbüros haben Entwürfe gezeichnet. „Es hat einen gewissen Charme, dass wir den Interessenten vier verschiedene Gebäude zeigen können“, sagte Walker. Welcher es wird, sei noch nicht entschieden.

„Das geplante Vorhaben ist ein weiterer wichtiger Schritt, den Wirtschaftsstandort Offenbach zu stärken“, sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD). Bereits im September 2019 hatte die Stadtverordnetenversammlung ein städtebauliches Konzept für das Areal zwischen Goethering und Autobahn am sogenannten „Nordkap“ beschlossen. Neben dem Hochhaus sollen fünf Gebäudekomplexe mit sieben Stockwerken entstehen.

Auf einem Teil der Fläche, gegenüber dem Hafen 2, entwickelt bereits der Vorhabenträger Hamburg Trust die neue Deutschlandzentrale für das Technologieunternehmen Danfoss. Außerdem soll ein rund ein Hektar großer Park entstehen. Allerdings ist ein Teil der Fläche noch nicht in Besitz der Stadt. „Dazu laufen noch Beratungen“, sagte Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FPD).

Der Bebauungsplan für Kaiserlei-Nordost ist in der Aufstellung und „weit gediehen“, so Weiß. Walker & Walker rechnet bis zum Frühjahr kommenden Jahres mit einem Satzungsbeschluss.

Bis dahin führt der Immobilienentwickler Gespräche mit potenziellen Interessenten. „Mit drei sind wir schon im Prüfungsbereich“, verriet Walker.

Am Flächenbedarf der Firmen hat sich trotz der Coronavirus-Pandemie wenig geändert. „Es haben sich nur die Grundrisse drastisch geändert“, berichtete Walker. Neben Büros werden große Räume oder Cafés für die Kommunikation und Aufenthaltsqualität gewünscht. Es wird eine Kita geben und eine Reinigungsannahmestelle. „Man wird mehr Dienstleistungen anbieten müssen, als man das aus der Vergangenheit kennt“, sagte Walker. Fast schon hotelähnlich. Auch Gastronomie ist im Hochhaus geplant, um dort zu Geschäftsessen mit Blick auf den Main, die Skyline und den Park einladen zu können.

Im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung findet am 27. Mai um 18 Uhr eine online-Bürgerinformationsveranstaltung statt.

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