Offenbach

Verkehr trennen

  • Sigrid Aldehoff
    vonSigrid Aldehoff
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Eine Visualisierung der künftigen Straßenführung im Kaiserlei ist jetzt im Netz zu finden. Die Fertigstellung der Bauarbeiten soll bis Ende 2019 erfolgen.

Der Umbau des Kaiserleikreisels soll im Februar beginnen, bis Ende 2019, so die aktuelle Planung, bleibt die Baustelle am zentralen Verkehrsknoten zwischen Frankfurt und Offenbach bestehen. Am Dienstag hatte die Stadt zu einer Bürgerveranstaltung eingeladen und dabei die Visualisierung des künftigen Aussehens gezeigt. Die Bilder und Animation stehen unter www. kaiserlei-umbau.de.

Die vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit beauftragten Darstellungen veranschaulichen unter anderem das Hauptziel des Umbaus: Die Trennung von Autobahnanschluss und örtlichem Verkehr zwischen Frankfurt und Offenbach. Eingeflossen sind die prognostizierten Verkehrsmengen der Zukunft – die Animation bildet den zu erwartenden Berufsverkehr am Morgen ab und damit eine verkehrliche Hauptbelastung an einem Werktag.

Die Visualisierungen wurden von der Ingenieursfirma V-KON Media GmbH in Trier erstellt.

Mit dem Umbau reagiert die Stadt Offenbach auf die stetig steigenden Verkehrsmengen. Aktuell wird der Kreisel bereits von rund 67 000 Fahrzeugen täglich durchquert, teilt die Stadt mit. Unter anderem durch das Wachstum Offenbachs, aber auch die Entwicklung des Frankfurter Ostens wird eine Zunahme des Verkehrs um 30 Prozent nach dem Jahr 2020 erwartet. Das sind rund 94 000 Fahrzeuge am Tag.

Schon heute habe der Kreisel seine Kapazitätsgrenze erreicht und stelle einen Unfallschwerpunkt dar. Dieser soll nun entschärft werden. Darüber hinaus will die Stadt den Gewerbestandort nach dem Umbau des Verkehrsknotens als modernen und erstklassig gelegenen Dienstleistungspark neu positionieren.

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