Seiten planen, mit den Kollegen in der Rhein-Main-Redaktion telefonieren, Mails öffnen und bewerten, Themen verteilen, Termine eintragen, Dienstplan erstellen, freie Mitarbeiter instruieren, bei einem Außentermin mit Politikern reden und die Frankfurter Rundschau repräsentieren. Die Büroleiterin der Frankfurter Rundschau in Stadt und Kreis Offenbach, Angelika Ohliger, hat einen abwechslungsreichen Job. Das erfuhr die 15-jährige Jessica Petrak am Donnerstag, als sie der Redakteurin im Offenbacher Büro über die Schulter schaute.
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Aktionstag der Wirtschaftsjunioren

Unsere Chefin heißt heute Jessica

  • Wiebke Rannenberg
    vonWiebke Rannenberg
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Einen Tag lang durfte die 15-jährige Jessica Petrak auuf dem Stuhl der Büroleiterin der Offenbacher FR-Redaktion sitzen. 37 Unternehmen haben Schülern den "Alltag der Bosse" gezeigt.

Seiten planen, mit den Kollegen in der Rhein-Main-Redaktion telefonieren, Mails öffnen und bewerten, Themen verteilen, Termine eintragen, Dienstplan erstellen, freie Mitarbeiter instruieren, bei einem Außentermin mit Politikern reden und die Frankfurter Rundschau repräsentieren.

Die Büroleiterin der Frankfurter Rundschau in Stadt und Kreis Offenbach, Angelika Ohliger, hat einen abwechslungsreichen Job. Das erfuhr die 15-jährige Jessica Petrak am Donnerstag, als sie der Redakteurin im Offenbacher Büro über die Schulter schaute.

Beide nahmen am Aktionstag "Schüler als Bosse" teil, den die Wirtschaftsjunioren organisierten. 46 Schülerinnen und Schüler erlebten in 37 Unternehmen in Stadt und Kreis, Hanau und Frankfurt den Arbeitsalltag der Chefinnen und Chefs.

Mit der Aktion sollen die Jugendlichen das "Leistungsprinzip in der Wirtschaft" kennenlernen, sagte Maximilian Politschek, der zusammen mit Kathrin Franz Jugendliche und Bosse zusammengebracht hatte. So sollten die Jugendlichen lernen, dass Führungskräfte "nicht die Füße hochlegen, sondern richtig hart klotzen", sagte Politschek. Zudem sollen die jungen Leute Eigeninitiative entwickeln. So bekam Jessica zwar die Telefonnummer der Büroleiterin, musste sich aber nach Adresse, Terminen und anderen Bedingungen selbst erkundigen. Dazu gehörte auch die Frage nach der Kleidung - die bei der Rundschau nicht so streng geregelt ist.

Die meisten Schülerinnen und Schüler hatten sich eine Vermittlung in technische Berufe gewünscht, auf der Hitliste folgten Informatik und der Bereich Werbung, Medien, Marketing.

"Journalismus" hatte Jessica in der Kreuzburgschule in Hainstadt angegeben. Da hat sie schon Erfahrungen: bei der Schülerzeitung in ihrer alten Schule und während eines zweiwöchigen Praktikums beim Hessischen Rundfunk. "Ich schreibe gern und mag die deutsche Sprache."

Besonders gefallen hat Jessica die "gute Atmosphäre zwischen der Chefin und den anderen Redakteurinnen und Redakteuren". Da ließen sich wohl auch die langen Arbeitszeiten besser ertragen, meinte sie. Neu erfahren hat Jessica, dass zum Chefsein auch das Repräsentieren gehört. Ihre kleinen Aufgaben erledigte sie so schnell, dass Ohliger kaum nachkam, ihr neue zu geben. Die Redaktionsleiterin war beeindruckt, wie pfiffig und interessiert ihre "Chefin für einen Tag" war. Mit solchen jungen Leuten sei die Aktion der Wirtschaftsjunioren ein "sinnvolles Projekt".

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