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Doris Fitschen hat das Schild im Kickers-Stadion enthüllt.
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Doris Fitschen hat das Schild im Kickers-Stadion enthüllt.

Sportvereine Offenbach

218 Tage bis zum Olympic-Finale

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Beim Neujahrsempfang werden die Sportvereine aufs Sparen eingestimmt. Offenbach hat viel vor: Im Finale für die "Mission Olympic" tritt die Stadt gegen Bocholt in Westfalen an.

Beim Neujahrsempfang werden die Sportvereine aufs Sparen eingestimmt. Offenbach hat viel vor: Im Finale für die "Mission Olympic" tritt die Stadt gegen Bocholt in Westfalen an.

Ein Schild, auf dem „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ steht, ein Fußball mit der gleichen Aufschrift und Infos über die Initiative sind in den Paketen, die 15 Offenbacher Vereine von Doris Fitschen erhalten. Die Marketingleiterin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist Botschafterin der Respekt-Aktion und Ehrengast auf dem Neujahrsempfang für die Sportvereine am Montag, an dem sie die Pakete überreicht. Die Schilder sollen auf den Sportplätzen befestigt werden. Damit klar ist, welche Regeln gelten und dass Rassismus keine Chance hat.

Es gibt Schmaus, Trank und Gespräche in den Businessräumen des Kickers-Stadions. Und Gelegenheit, die Funktionäre auf finanzielle Einbußen einzustimmen. Bürgermeister Peter Schneider sagt dies nicht wortwörtlich, aber macht Andeutungen. Dass er gerade aus dem Finanzministerium in Wiesbaden komme, man sich auf schwierige Prozesse einstellen und Lösungen finden müsse, die der Leistung der Ehrenamtlichen gerecht werde. 2012 wurde der Sport mit mehreren Hunderttausend Euro unterstützt, über 1,2 Millionen Euro steckte die Stadt in die Sportanlagen, sagt er. Aber: Die Stadt sei in einer finanziell extremen Situation.

Versprochener Kunstrasenplatz

Rückendeckung erhält Schneider vom Sportkreisvorsitzendem Peter Dinkel. Die Vereine sollten den Kommunen die Möglichkeit zum Durchatmen geben und nicht nur fordern, sagt er. So mancher Vereinsfunktionär wird sich seinen Teil dabei gedacht haben. Die Ausnahme ist für Dinkel der Kunstrasenplatz für die SG Rosenhöhe. Der sei versprochen worden, ruft er. Schneider erläutert: Die Entscheidung über den Kunstrasenplatz fällen die Fraktionen. Er setze sich dafür ein, dass die Sportanlagen nicht verkommen.

Egal wie Offenbach spart, mehr als ein Kaffeeservice an Förderung wird herausspringen. Doris Fitschen erzählt nämlich, dass das Frauennationalteam für seinen ersten Premiumtitel 1998 ein Kaffeeservice mit Blümchen erhielt. Die Gäste lachen. „Der letzte WM-Titel brachte 50.000 Euro“, schiebt Fitschen nach. Der Frauenfußball sei die Prämien betreffend noch nicht am Ende. Das lässt für den Sport in Offenbach hoffen.

Sportlich aktive Stadt

Hoffnung gibt es auch, dass Offenbach Deutschlands aktivste Stadt bei der „Mission Olympic“ wird. Offenbach wird sich im Finale gegen Bocholt in Westfalen beweisen müssen. Alle Bürger sind eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. Das muss nicht Sport im engeren Sinne sein.

Wattestäbchen-Weitwurf oder Kälberlauf sind auch erlaubt, erläutert Florian Frank, Marketing-Koordinator beim Deutschen Olympischen Sportbund, der mit Coca-Cola den Wettbewerb ausrichtet. Der Künstler Loimi Brautmann drehte einen Werbefilm zur Mission Olympic in Offenbach. Die Zeit bis zum Finale läuft. Es sind noch 218 Tage.

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