Offenbach

In den Straßen präsent

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Das Quartiersmanagement in Offenbach versteht sich als Mittler zwischen Bürgern und Polizei.

Das Thema Sicherheit des öffentlichen Raumes beschäftigt Bürger und Stadtverordnete. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, vor Ort präsent zu sein, sagt Sozial- und Ordnungsdezernent Peter Schneider (Grüne). Offenbach hält mit dem Quartiersmanagement ein besonderes Angebot vor. Am Montag, 22. Mai, zwischen 18 und 20 Uhr werden die Mitarbeiter mit einem mobilen Stand an der Ecke Herrn-/Geleitsstraße anzutreffen sein. Bürger haben in dieser Zeit Gelegenheit, Probleme anzusprechen oder Ideen auszutauschen und zu diskutieren.

Die Mitarbeiter des Quartiersmanagements werden dann entweder selbst aktiv oder geben die Themen an die zuständigen Stellen weiter.

Das Quartiersmanagement kümmert sich neben Stadtpolizei und Ordnungsamt um ein funktionierendes Gemeinwesen in der Innenstadt – mit Angeboten in den Stadtteilbüros im Mathildenviertel, Nordend, Lauterborn und Senefelder Quartier.

Darüberhinaus sind die Mitarbeiter in den Straßen der Stadt präsent. „Wir wollen die Menschen dort erreichen, wo sie unterwegs sind und wo Probleme entstehen könnten“, erläutert Quartiermanager Marcus Schenk. In enger Kooperation mit Ordnungsdezernent Schneider und der Polizei sei das Team mit dem „Quartiersfahrrad“ ein bis zweimal pro Woche unterwegs.

Besondere Aufmerksamkeit genieße die Ecke Herrn- und Geleitsstraße gegenüber der Erich-Kästner-Schule. Seit 2012 sei das Quartiersmanagement hier präsent, was im Zusammenspiel mit den Streifengängen der Polizei und der regelmäßigen Müllentsorgung dazu geführt habe, dass sich die Situation an diesem stark frequentierten Ort normalisiert habe. Das sei aber kein Grund, die Arbeit an dieser Stelle einzuschränken: „Wir wissen, dass unsere stetige Präsenz einen wichtigen Beitrag zum Lebensgefühl in der Innenstadt leistet.“ 

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