Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

FDP-Spitzenmann Dominik Schwagereit und OB Felix Schwenke (SPD) warben für ihre Parteien.
+
FDP-Spitzenmann Dominik Schwagereit und OB Felix Schwenke (SPD) warben für ihre Parteien.

Kommunalwahl Offenbach

Stimmen mischen Listen durch

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
    schließen

Durch das Kumulieren rutschen bei der Kommunalwahl in Offenbach viele Spitzenkandidaten ab, in den kleineren Parteien verlieren sie sogar den Sitz in der Stadtverordnetenversammlung.

Die Offenbacher Kommunalwahl hat eines gezeigt: Der Popularitätsfaktor spielt eine große Rolle. So verdankt die SPD ihren klaren Wahlsieg in erster Linie Oberbürgermeister Felix Schwenke, der 27 941 Stimmen einsammelte und damit die mit Abstand meisten aller angetretenen Kandidatinnen und Kandidaten. Auch wenn er sein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung, wie angekündigt, nicht antreten wird. Ein Blick auf die anderen Parteien verdeutlicht jedoch, dass sehr viele Spitzenkandidaten selbst bei den eigenen Anhängern nicht beliebt genug waren und ihre Position, einige sogar das Mandat einbüßten.

CDU (13 Sitze, 18,1 Prozent) : Spitzenkandidat und Fraktionschef Roland Walter rutschte vom ersten auf den dritten Platz ab. Die meisten Stimmen erhielt der Ko-Fraktionsvorsitzende Dominik Mangelmann, der auf Platz fünf angetreten war.

Grüne (13 Sitze, 18,1 Prozent): Spitzenkandidatin Sybille Schumann konnte sich behaupten. Dafür fiel der Ko-Spitzenkandidat Tobias Dondelinger von zwei auf sechs zurück. Den größten Sprung nach oben machte Wolfgang Malik: von sechs auf zwei.

SPD (20 Sitze, 28,4 Prozent): Die meisten Stimmen hinter OB Schwenke erhielt die auf Platz vier angetretene Hibba Kauser. Sie wird mit 21 Jahren jüngste weibliche Stadtverordnete.

AfD (5 Sitze, 7,3 Prozent): Bei den Rechtspopulisten gab es keine großen Veränderungen, da die meisten Wähler:innen die Partei mit Listenkreuz gewählt haben.

FDP (4 Sitze, 6,2 Prozent): Der Fraktionchef und Spitzenkandidat Dominik Schwagereit landete hinter Oliver Stirböck auf dem zweiten Platz. Der Parteichef und Landtagsabgeordnete war auf Listenplatz drei angetreten.

Linke (6 Sitze, 8,5 Prozent): Maike Reichartz verdrängte den vor ihr stehenden Peter Schnell von Platz sechs und schaffte es als Letzte ins Stadtparlament. Sonst gab es keine Verschiebungen.

Forum Neues Offenbach (2 Sitze, 2,7 Prozent: Bei der 2016 erstmals angetretenen Partei gab es die größte Überraschung. Parteichef und Spitzenkandidat Muhsin Senol wurde auf den 15. Platz verwiesen. In der Stadtverordnetenversammlung sitzen werden Nilay Yilmaz, die auf Platz drei ins Rennen gegangen war, und Helin Yikit, die auf Platz sieben stand, aber die meisten Stimmen erhielt.

Freie Wähler (3 Sitze, 4,3 Prozent): Spitzenkandidat und Parteichef Dennis Lehmann rutschte von Rang eins auf drei ab. Die meisten Stimmen erhielt Dominic Leiendecker, der von Platz vier ins Rennen gegangen war. Felix Feuerstein ergatterte von Platz fünf aus den dritten und letzten Sitz für die Partei.

Piraten (2 Sitze, 2,2 Prozent): Gregory Engels, vorige Wahlperiode noch als Hospitant bei der CDU, wird nicht mehr dem Stadtparlament angehören. Obwohl die Partei zwei Sitze erlangte, rutschte der Spitzenkandidat hinter Helge Herget und dessen Ehefrau Annette Schaper-Herget auf Platz drei ab. Engels bekam eine einzige Stimme weniger als Schaper-Herget.

Junges Offenbach (1 Sitz, 1,3 Prozent): Parteigründer und Spitzenkandidat Dominik Imeraj hat seinen Sitz an Maximilian Winter verloren. Der 18-Jährige war von Platz vier ins Rennen gegangen und wird der jüngste Stadtverordnete sein.

BIG (1 Sitz, 1,3 Prozent: Spitzenkandidat Fikri Türet gewann den Sitz für die erstmals angetretene Partei.

Die Partei (1 Sitz, 1,6 Prozent): Julia Endres schob sich mit 26 Stimmen mehr als Spitzenkandidat Daniel Pfeiffer auf Platz eins.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare