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So soll das Quartier 4.0 auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs einmal aussehen.
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So soll das Quartier 4.0 auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs einmal aussehen.

Offenbach

Startschuss für Schlüsselprojekt in Offenbachs Osten

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Der Immobilienentwickler Aurelis beginnt mit Erschließungsarbeiten im Quartier 4.0, wo künftig 300 Wohnungen sowie Gewerbe entstehen soll. Die Stadt wird auf dem Gelände ein Gymnasium bauen.

Die ersten Baustellenfahrzeuge stehen bereits auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs im Offenbacher Osten. Anfang der Woche hat der Projektentwickler, die Aurelis Real Estate GmbH aus Eschborn, mit den Erschließungsarbeiten für das Stadtentwicklungsprojekt „Quartier 4.0“ an der Unteren Grenzstraße (B43) begonnen. Bis Sommer 2022 sollen im ersten Schritt 800 Meter Verkehrsfläche, was rund 11 000 Quadratmetern entspricht, angelegt werden. Das ehemalige Tochterunternehmen der Deutschen Bahn hat sich auf die Umwandlung von Brachen – vor allem aus Beständen der Bahn – zu Bauland spezialisiert.

Sechszügiges Gymnasium

„Die Entwicklung dieser jahrzehntelangen Brache ist für die Stadt wichtig, um das Gebiet gewinnbringend zu nutzen“, sagt Planungsdezernent Paul Gerhard Weiß (FDP). Es ist eines der Schlüsselprojekte im Masterplan 2030. Auf einer Fläche von rund 85 000 Quadratmetern sollen 300 Wohneinheiten, Gewerbe für 650 Arbeitsplätze, ein Park, ein Parkhaus, eine Kita und ein Gymnasium entstehen.

Fast 25 Jahre lang war die Fläche ungenutzt, im vergangenen November stimmte die Stadtverordnetenversammlung der Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs zu. „Die Dinge sind jetzt in Bewegung gekommen, weil Wohnraum gebraucht wird und in diesem Fall auch Gewerbeanteile vorgesehen sind“, sagt Weiß. Das Gleiche sei auch am Kaiserlei mit der CG-Gruppe vereinbart worden.

Direkt daneben ist auf einer noch viel länger brachliegenden Fläche das Goethequartier entstanden. Auf dem Gelände im Offenbacher Osten sollen moderne digitale produzierende Unternehmen oder Dienstleister für die Produktion angesiedelt werden. Dafür sollen die zugehörigen Service- und Zusatzeinrichtungen angeboten werden.

Von den 300 Wohnungen auf einer Bruttogeschossfläche von 31 000 Quadratmetern werden 20 Prozent gefördert sein. Auf die sonst üblichen 30 Prozent wurde verzichtet, weil die Stadt dem Projektentwickler Aurelis für 2,6 Millionen Euro eine Baufläche von 9500 Quadratmeter abgekauft hat, um dort ein sechszügiges Gymnasium zu bauen.

„Das ist ein idealer Standort“, sagt Weiß, der auch Schuldezernent ist. Es sei perfekt an die S-Bahn, alle Buslinien und künftig auch an alle Fahrradwege angeschlossen. Demnächst soll der städtebauliche Wettbewerb für das künftig vierte Gymnasium in städtischer Trägerschaft beginnen. In den kommenden Jahren erwartet die Stadt einen starken Zuwachs an Schülerinnen und Schülern. Eine Kindertagesstätte für 75 bis 100 Kinder soll ähnlich wie im Senefelderquartier in ein Wohngebäude integriert werden.

Für den „Gleispark“ sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen zur Gestaltung der Grünflächen einbringen, sobald die Planungen konkrete Formen annehmen. Bis Ende 2026 sollen die Verkehrsflächen fertig ausgebaut sein. Die ersten beiden Wohnbaufelder hat Aurelis bereits an Wilma-Wohnen Süd verkauft. Die ersten Wohnungen könnten frühestens 2024 fertig sein.

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