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Start für das Leben am Wasser

  • Sigrid Aldehoff
    VonSigrid Aldehoff
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Treppe wird Sonntag übergeben / Baubeginn für Auto- und Fußgängerbrücke

Die Hafentreppe, der markanteste Teil des neuen Hafenviertels, wird am 28. April offiziell eröffnet. Damit ist der erste Schritt getan, das künftige neue Stadtviertel „als Erlebnisraum zu bespielen“, wie es Daniela Matha, Geschäftsführerin der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft gestern während einer Pressekonferenz formulierte.

Schon bevor alle Mieter in die neuen Wohngebäude eingezogen, die Kinder in der neuen Hafenschule unterrichtet, im neuen Hafen 2 gefeiert und in den Büros alle Computer installiert sind, soll hier das Lebensgefühl des Lebens am Wasser etabliert werden. „Damit können wir die Menschen sensibilisieren für die Schönheit des Ortes.“ Gelungen sei dies bereits mit dem Beach Club an der Hafenspitze, zu dem an schönen Tagen mehr als 2000 Besucher kommen. Damit die Hafentreppe auch als Aufenthaltsort angenommen wird, gibt es dort auch eine „Interimsgastronomie“. Der Betreiber des Bürgeler „Leuchtturms“, der dort schon am Main Snacks verkauft, soll auch hier Getränke, Eis und Kuchen anbieten. Davon profitieren können auch die Fahrradfahrer, für die der neue Radweg ebenfalls am Sonntag eröffnet wird. Er führt direkt am Hafenbecken entlang. „Alle Wege am Wasser sind öffentlich zugänglich und für alle nutzbar“, betonte Matha.

Eine weitere neue Interimsnutzung, die Leben in das Gebiet bringen soll, ist der Hafengarten, der Anwohnern als kostenlose Möglichkeit zum Gemüseziehen, Schulklassen als grünes Klassenzimmer, Familien als Naturerlebnis dienen soll. Auch er wird am Wochenende vorgestellt. Während diese Neuerungen für die Offenbacher sichtbar sind, gehen hinter den Kulissen die Verkaufsgespräche weiter. Zwei Bewerber von ursprünglich acht sind noch im Rennen für mehrere Baugrundstücke auf der Mitte der Hafeninsel. Hier soll eine Entscheidung über die Vergabe Ende des zweiten Quartals fallen.

Noch unklar ist, ob es einen Neubau für die Hochschule für Gestaltung auf der Hafeninsel geben wird. Hier gebe es noch keine neuen Signale vom Land, sagte Matha, nächstes Jahr würden aber die dafür vorgesehenen Grundstücke verkauft. „Man muss ja auch einen Plan B haben und kann sich nicht nur auf einen Nutzer fokussieren“, sagte sie. Allerdings sei noch Zeit, bevor man auf diesen Plan B zurückgreifen müsse.

Noch in diesem Jahr werden aber zwei sehr augenfällige Projekte in Angriff genommen: Eine Autobrücke und eine Fußgängerbrücke werden über den Mainarm zur Insel gespannt, bis spätestens 2015 sollen sie fertig sein. Auf bis zu 2,5 Millionen Euro hat Daniela Matha gestern die Kosten für die Autobrücke geschätzt. Die solle „wie ein Blatt Papier“ über dem Wasser liegen. Die Fußgänger- und Radbrücke solle diesem reduzierten Entwurf angeglichen werden.

Das Programm an der Hafenbrücke beginnt um 14.30 Uhr. Geboten werden Live-Musik, Infos der im Hafengebiet ansässigen Vereine Ruderclub Hellas und der Boxclub Nordend sowie der Investoren über ihr Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen.

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