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In Offenbach bieten die Kitas von 12. bis zum 30. April nur eine Notbetreuung an.
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In Offenbach bieten die Kitas von 12. bis zum 30. April nur eine Notbetreuung an.

Offenbach

Stadt Offenbach antwortet auf Elternkritik

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Der Magistrat in Offenbach begründet die Schließungen der Kindertagesstätten, will sich aber für eine Teststrategie auf Landes- und Bundesebene einsetzen.

Die Stadt Offenbach hat auf zwei offene Briefe von Eltern reagiert, die die Schließung der Kindertagesstätten kritisiert haben. Darin wird die Entscheidung, die Kitas vom 12. bis zum 30. April nur für die Notbetreuung zu öffnen, bedauert. Gleichzeitig auf deren Notwendigkeit wegen des gestiegenen Infektionsgeschehens auch unter Kindern, die jünger als sechs Jahre sind, hingewiesen. „Wir haben uns die Maßnahme Notbetreuung nicht willkürlich ausgedacht“, schreiben Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD), Bürgermeister Peter Freier (CDU), Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne) und Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP).

Nach dem am 24. März neu gefassten Eskalationskonzept des Landes Hessen gilt bei der Stufe Schwarz – einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, die dringende Empfehlung, dass Kindertagesstätten und Kinderhorte geschlossen werden sollen.

Eltern der Kita St. Nikolaus in Offenbach-Bieber hatten sich gefragt, warum Kita-Kinder nicht getestet werden könnten. Zumal die Kita an einem Pilotprojekt teilnehmen sollte, bei der kein nasaler, sondern ein oraler Abstrich gemacht werden sollte. Das wurde jedoch vom Bund gestoppt.

Die Stadt verweist in ihrer Antwort darauf, dass bei 7000 Kinder in den Kitas und zwei wöchentlichen Tests insgesamt 56 000 Tests im Monat gemacht werden müssten. „Alleine die Kosten für die Tests würden sich in der Woche auf rund 280 000 Euro belaufen – bei der Annahme von fünf Euro pro Test – belaufen.“ Jenseits der Finanzierung müsste die Beschaffung und Durchführung organisiert werden. Da dies aber nicht die Kommunen, sondern die Landesregierung und der Bund entscheiden kann, setze sich die Stadt für eine Teststrategie in den Kitas ein. Einige Eltern signalisierten, dass sie auch bereit wären, sich an den Kosten zu beteiligen.

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