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Eine Nazi-Kundgebung auf dem Wilhelmsplatz. Foto: Stadt Offenbach/Stadtarchiv

Offenbach

Die Stadt im Jahr 1938

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Am Samstag gibt es einen Workshop über Offenbach im November vor 80 Jahren.

Unter dem Titel „Unbekanntes sichtbar machen“ gibt es am Samstag, 10. November, einen Workshop zur Offenbacher Stadtgeschichte im Jahr 1938. Anlass ist der 80. Jahrestag der Pogrome gegen jüdische Menschen. Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus sei seit Jahrzehnten ein Thema im Unterricht und in den Medien, heißt es in der Ankündigung.

Doch wie steht es um die Geschehnisse in Offenbach während dieser Zeit? Wer waren Akteurinnen und Akteure, welche Strukturen hatte das Regime auch hier etabliert?

Diesen Fragen wollen die Stadtarchivarin Anjali Pujari und Museumsmitarbeiterin Rebekka Kremershof am Samstag, von 10 bis 17 Uhr gemeinsam mit Interessierten im Haus der Stadtgeschichte nachgehen. Dabei sollen Texte, Fotos, Abbildungen und Lebensgeschichten genauer betrachtet werden. jo

Treffpunkt für den Workshop ist an der Museumskasse, die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Anmeldung wird bis Donnerstag, 8. November, per E-Mail an rebekka.kremershof@offenbach.de.

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