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Offenbach

45 Sprachen im Angebot

  • Lara Feder
    VonLara Feder
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Ehrenamtliche Übersetzer helfen bei Schulgesprächen. Weitere Unterstützer werden gesucht.

Über 150 Nationen leben in Offenbach. Die Vielfalt an Sprachen stellt Bildungseinrichtungen insbesondere in der Elternarbeit vor Herausforderungen, teilt die Stadt mit. Um die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern zu verbessern, vermittelt das zur Volkshochschule gehörende Bildungsbüro seit zwei Jahren ehrenamtliche Übersetzer.

Das Angebot sei laut Stadt so gut angenommen worden, dass dafür im Haushalt der Volkshochschule nun dauerhaft Mittel pro Jahr bereit stehen. Diese werden für die Aufwandsentschädigung der ehrenamtlich tätigen Übersetzer verwendet.

Aufgrund seiner guten Kontakte verfügt das Bildungsbüro über einen Übersetzerpool mit derzeit 70 Personen. Damit können 45 Sprachen abgedeckt werden. Ist eine Sprache nicht im Angebot, bemüht sich das Büro um weitere Übersetzer.

Für die Schulen entstehen keine Kosten. Sie melden ihren Bedarf ganz einfach an das Bildungsbüro, das die Übersetzer vermittelt. Im ersten Halbjahr 2017 gab es 89 Anfragen, 70 Übersetzungsgespräche wurden geführt. „Der Unterschied zwischen Anfragen und Gesprächen resultiert daher, dass für einen Termin nicht immer die gewünschte Sprache zur Verfügung steht“, erklärt Jasmin Hambach vom Bildungsbüro. „Gerade Anfragen für Bengalisch oder Paschtu sind für uns noch schwierig zu bedienen, hier sind wir auf der Suche nach Übersetzern.“

Weit über die Hälfe der Anfragen stammt aus Offenbacher Grundschulen. Aber auch weiterführende Schulen und Förderschulen nutzen das Angebot. Übersetzungsbedarf besteht meist für Türkisch (33 Prozent der Anfragen), Bulgarisch (16 Prozent), Rumänisch (9 Prozent) und Polnisch (7 Prozent). laf

Kontakt Bildungsbüro : Kai Seibel, Volkshochschule, E-Mail an kai.
seibel@offenbach.de, Telefon 0 69 / 80 65 31 53,

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