Offenbach

Viel Interesse an Theater

  • schließen

Die Offenbacher Reihe „Theateressenz“ im Capitol hatte 2017 ein dickes Besucherplus. Jetzt wurde die neue Saison vorgestellt.

„Theater funktioniert auch in Offenbach“, frohlockte Oberbürgermeister und Kulturdezernent Felix Schwenke (SPD) bei der Vorstellung der neuen Spielzeit der „Theateressenz Offenbach“ – jener Veranstaltungsreihe, bei der seit nunmehr zehn Jahren in der kalten Jahreszeit fast monatlich Theaterproduktionen aus anderen Städten im Offenbacher Capitol aufgeführt werden.

Schwenkes Zitat bezieht sich auf die Besucherzahlen, die 2017 im Vergleich zu 2016 um ganze 117 Prozent nach oben geklettert sind. Das heißt: An sechs Abenden kamen jeweils zwischen 400 und 500 Personen ins Capitol in der Goethestraße – viele davon Schülerinnen und Schüler. Die Stadt konnte so etwa die Hälfte der in das Programm investierten 90 000 Euro durch Eintrittsgelder wieder erwirtschaften.

An diesen Erfolg soll mit der neuen Saison der „Theateressenz“ angeknüpft werden. Auch 2018/2019 werden ab Oktober wieder sechs Stücke gezeigt, die wie schon im Vorjahr David Maier vom Amt für Kultur- und Sportmanagement ausgesucht hat. Maßgabe war, dass sich möglichst viele Menschen von dem Programm angesprochen fühlen sollen.

Zum einen hat Maier deshalb Publikumslieblinge wie die „Feuerzangenbowle“ gebucht. Das Ensemble des Altonaer Theaters führt das Kultstück am 10. Dezember im Capitol auf. Zum anderen gibt es auch Politisches, wie etwa am 12. November das Stück „Geächtet“ des US-amerikanischen Theatermachers Ayad Akhtar, das Maier als „den neuen Nathan“ umschreibt. Weitere Gastaufführungen sind: das Tanzmusical „Footloose“ (1. Oktober), Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ (11. Februar), Tennessee Williams’ „Die Glasmenagerie“ (18. März) – aufgeführt von der Familie Thalbach aus Berlin – und das Schauspiel mit Musik „In 80 Tagen um die Welt“ nach Jules Verne (1. April).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare