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Ob unter den Schirmen, in den Hütten oder Zelten: Mit Kollegen und Freunden feiern ist beliebt auf dem Offenbacher Weihnachtsmarkt.

Offenbach

Bis Sonntag wird weitergefeiert

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Veranstalter und Beschicker sind zufrieden mit dem Weihnachtsmarktverlauf.

Während andernorts die Buden und Glühweinhäuschen schon längst abgebaut sind, wird in Offenbachs Innenstadt einfach bis Sonntag weitergefeiert. Das hat Tradition, schon seit Jahren hat der Weihnachtsmarkt hier länger geöffnet als in anderen Städten.

„Wir haben dem Markt vor einigen Jahren ein neues Konzept gegeben“, sagt Organisator Klaus Kohlweyer. Statt einer Vielzahl von in der Fußgängerzone verstreuten Buden gibt es eine klare Konzeption: Vom Stadthof vor dem Rathaus bis zum Aliceplatz reicht der Weihnachtsmarkt, statt Kunsthandwerk dominieren Angebote zum Feiern.

„Es hat etwas gebraucht, bis es sich herumspricht, aber das Konzept ist sehr gut angenommen worden“, sagt ‚Kohlweyer. Auch die Händler zeigen sich zufrieden, der Umsatz sei gut gewesen, ist sowohl bei Getränkeständen wie dem Offenbacher Glühweinhaus bis zum Süßigkeitenverkauf wie der Mandelbar Eiserloh zu hören. „Wir sind zufrieden, wie es bisher lief“, sagt Dagmar Bock vom Imbiss Volkmar und Jürgen schlecht. „Vor allem ist der Markt besser als das Durcheinander, das früher herrschte“, sagt sie.

Die mietbaren Hütten und Zelte seien durchweg gut angenommen worden, weiß Kohlweyer zu berichten. Bereits im Oktober seien die ersten Reservierungsanfragen gestellt worden. „Gerade für Firmenfeiern sind die beliebt“, sagt er, so habe die Belegschaft der Frankfurter Volksbank oder die eines Offenbacher Baumarktes dort gefeiert. „Selbst der Schlitten wurde angefragt für Reservierungen“, sagt er und lacht. Auch die zusätzlichen Unterstände seien gut angenommen worden.

Das Konzept eines Weihnachtsmarktes mit Schwerpunkt Feiermöglichkeit ist gefragt, bereits mehrfach hat Kohlweyer es bundesweit vorgestellt. „Im Rhein-Main-Gebiet wollen wir es für Offenbach als Alleinstellungsmerkmal aber behalten.“

Für Samstag werden in der Innenstadt besonders viele Besucher erwartet: Früher lud der Handel für den Sonntag nach Weihnachten zum verkaufsoffenen Sonntag ein, in diesem Jahr wird Samstags eine Einkaufsnacht gefeiert. Abgesehen davon, dass es in diesem Jahr keinen passenden Sonntag gegeben hätte, sei auch die Genehmigung problematisch, sagt Gewerbevereinsvorsitzender Stefan Becker. „Außer zur Offenbacher Woche ist ein verkaufsoffener Sonntag nicht mehr realisierbar“, sagt er. Da die Tage nach Weihnachten aber zu den umsatzstärksten im Jahr zählen, wollen die Händler es mit einem Late-Night-Shopping versuchen.

In Hanau sind die Einkaufsnächte bereits erprobt und haben sich als Alternative zum verkaufsoffenen Sonntag erwiesen, wie Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) betont. „Sonntage außerhalb der Offenbacher Woche werden wir nicht genehmigt bekommen, daher bin ich froh, dass die Händler bei der Einkaufsnacht mitziehen“, sagt er.

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