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Wichtige Akteure in den Gesprächen zur Haushaltskonsolidierung: Oberbürgermeister Schwenke (links) und Kämmerer Freier.

Felix Schwenke

„Ich lasse Kollegen nicht im Stich“

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Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke spricht über den Etat und die SPD-Pläne.

Warum haben Sie am Gespräch des Kämmerers im Regierungspräsidium (RP) in der vergangenen Woche teilgenommen?
Ich bin mitgefahren, weil ich es als meine Aufgabe sehe, mitzuhelfen, dass der Rahmen, der vom RP gesetzt wird, möglichst groß bleibt und wir als Stadt noch Entscheidungen treffen können. Es geht in Darmstadt um Offenbach, und da lasse ich meine Kollegen nicht im Stich.

Das hat die Koalition beziehungsweise die Kämmerei demnach nicht alleine auf die Reihe gebracht?
Peter Freier hat ja schon eingeräumt, dass er frühzeitiger hätte Gespräche führen müssen.

Wie stehen Sie zu Plänen der SPD, gegen die von der Koalition geplante Grundsteuererhöhung B ein Bürgerbegehren zu starten?
Das Recht hat sie. Aber man muss auch anerkennen, dass Offenbach vor großen Herausforderungen steht. Darauf muss man Antworten geben, und keine dieser Anworten wird einfach sein.

Im FR-Interview hatten Sie im September 2017 auf die Frage, ob Peter Freier ein guter Kämmerer sein werde, gemeint, für eine Antwort sei es noch zu früh. Wie sehen Sie seine Arbeit heute?
Er hat auf jeden Fall keinen einfachen Job und sicher gerade den schwierigsten Moment seiner bisherigen Arbeit.

Werden Sie von Ihrem Recht, die Dezernatsverteilung zu regeln, Gebrauch machen?
Die Koalition und ich haben eine Verabredung bis 2021 getroffen. Die gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Das ist mein Beitrag zu einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Interview: Agnes Schönberger

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