Offenbach

Heimstätte kauft 205 Wohnungen

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Der Immobilienentwickler Consus baut für die öffentliche Wohnungsgesellschaft im Offenbacher Kaiserlei. Die Investition beträgt 71,2 Millionen Euro.

Die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (Frankfurt) hat mit dem Berliner Immobilienentwickler Consus Real Estate AG einen Kaufvertrag für den Erwerb von 205 schlüsselfertigen Wohnungen im Offenbacher Kaiserlei abgeschlossen. Die Wohnungen werden in unmittelbarer Nachbarschaft des Goethequartiers (2016 von der Heimstätte erworben) und unweit des kürzlich fertiggestellten Bauprojekts „Heimathafen“ errichtet. 34 der insgesamt 205 Wohnungen sollen „voraussichtlich“ gefördert werden, heißt es in der Mitteilung von Consus und Heimstätte.

Auf dem Grundstück, das westlich des Goethequartiers liegt und Teil des neuen Viertels „Vitopia Kampus Kaiserlei“ ist, sollen 14 400 Quadratmeter Gesamtwohnfläche und 340 Quadratmeter Gewerbefläche sowie rund 110 Tiefgaragenstellplätze entstehen. Die Gesamtinvestition beträgt 71,2 Millionen Euro. Heimstätten-Geschäftsführer Constantin Westphal sagte, mit dem Projekt komme das Unternehmen seinem Ziel, in den nächsten fünf Jahren 4900 zusätzliche Wohnungen zu bauen, ein großes Stück näher.

Die sechs- bis siebengeschossigen Wohngebäude der Nassauischen Heimstätte werden als Blockrandbebauung zur Berliner Straße und zum Goethering errichtet. Im Innern sind grüne Wohnhöfe geplant. Laut Mitteilung sollen eine anspruchsvolle Architektur und ein Wohnungsmix eine breite Mieterschicht ansprechen. Die Wohnungen sollen 1,5 bis fünf Zimmer haben. Sie werden über eine Geothermieanlage beheizt und gekühlt.

Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) wird mit der Bemerkung zitiert, es sei ein positives Signal für Offenbach, dass ein seriöses Unternehmen wie die Heimstätte mit diesem Projekt weiter dazu beitrage, die Wohnungsknappheit in den Griff zu bekommen. 

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