Offenbach

Seifenproduktion läuft weiter

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Die Kappus-Insolvenz bleibt ohne Auswirkungen auf Geschäftsbetrieb.

Kappus produziert trotz der laufenden Insolvenz weiterhin Seifen. Wie der Insolvenzverwalter, Franz-Ludwig Danko, mitteilte, wird der Geschäftsbetrieb des insolventen Seifenherstellers auch im Insolvenzverfahren fortgeführt.

Danko ist am 1. Dezember vom Amtsgericht Offenbach zum Insolvenzverwalter bestellt worden. Seine Aufgabe ist es, den Seifenhersteller zu sanieren. „Der Geschäftsbetrieb läuft stabil, alle Kunden der Kappus-Gruppe stehen zum Unternehmen und platzieren weiter Aufträge“, teilt Danko mit. Das 1848 in Offenbach gegründete Traditionsunternehmen beschäftigt den Angaben zufolge insgesamt rund 350 Mitarbeiter und unterhält Produktionsstandorte in Offenbach (M. Kappus, 72 Mitarbeiter), Krefeld (Dreiring, 130), Riesa (Kappus Riesa, 73) und Heitersheim (Hirtler Seifen, 77).

Die Kappus-Gruppe hatte Ende September Insolvenzantrag gestellt. Grund für die finanzielle Schieflage sind eigenen Angaben zufolge stark gestiegene Rohstoffpreise und hoher Preisdruck.

Mit einem jährlichen Umsatz von rund 80 Millionen Euro und einer Produktion von mehr als 70 000 Tonnen Seife gilt Kappus als größter Seifenhersteller in Westeuropa. pz

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