Industriebahntrasse

Radweg ohne Pfützen

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Der Radweg auf der ehemaligen Industriebahn südöstlich der Innenstadt wird ausgebaut. Zwei Jahre lang hat die Stadt dafür gespart. Von Sigrid Aldehoff

Das Slalomfahren um Pfützen bei Regenwetter soll auf der Industriebahntrasse, zwischen der Bieberer Straße und der Schubertstraße, für Radfahrer bald ein Ende haben. Der Geh- und Radweg wird in diesem Abschnitt eine feste Asphaltdecke erhalten.

Die Notwendigkeit einer neuen Befestigung hatte Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) schon vor längerer Zeit erkannt und bekannt: "Die Verbindung ist ein wichtiger Teil unseres städtischen Radwegenetzes." Dennoch habe es wegen der knappen städtischen Finanzen zwei Jahre gedauert, bis die notwendigen Mittel bereitgestellt werden konnten, erklärt Oberbürgermeister Schneider.

182.000 Euro sind für den Ausbau des Weges eingeplant. Er verbindet Wohngebiete, Schulen, Kitas, Spielplätze, ein Einkaufscenter und das Ketteler Krankenhaus. Ursprünglich lagen Gleise auf der Trasse, die aber 1993 abgebaut wurden.

1999 wurde auf der Trasse ein vier Meter breiter Rad- und Gehweg mit wasserdurchlässiger Decke angelegt, der jedoch regelmäßig verschlammt. Im Zuge der Erneuerung wird jetzt auf beiden Seiten ein Bankett aus Schotterrasen angelegt, das sich der Umgebung anpasst.

Die Arbeiten werden auf einer Länge von gut zwei Kilometern in acht Abschnitte aufgeteilt. Allerdings bleibt der Bereich zwischen Buchhügelallee und Rheinstraße bis Hainbach ausgespart, da dort in den kommenden Jahren mit Erschließungsmaßnahmen gerechnet wird. Wegen der Arbeiten am Radweg kann es in den einzelnen Bereichen zur Vollsperrung kommen. Umleitungsstrecken für Radler und Fußgänger werden ausgewiesen.

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