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Radentscheid: Ein Projekt der Stadtgesellschaft

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Der Radentscheid Offenbach übergibt 5854 Unterschriften an Oberbügermeister Felix Schwenke.

Unter viel Applaus und mit lautem Geklingel fuhren am Donnerstagnachmittag mehrere Radfahrerinnen und Radfahrer über einen roten Teppich vor der Offenbacher Stadthalle. Mit im Gepäck hatten sie 13 Aktenordner mit 5854 Unterschriften des Offenbacher Radentscheids, die an Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) übergeben wurden. „Wir wünschen uns, dass mit ganz konkreten Schritten die notwendige Verkehrswende für Offenbach eingeleitet wird“, sagte Jochen Teichmann, Sprecher des Radentscheids. Dazu zähle ein durchgängiges Radwegenetz und mehr Sicherheit für die Mobilität von Fußgänger:innen und Radfahrenden.

Die Unterschriften werden nun vom Wahlamt auf ihre Gültigkeit überprüft. „Wir hätten noch mehr Unterschriften sammeln können“, betonte Teichmann. Da das Quorum von 2845 aber deutlich überschritten wurde, habe man sich zur vorläufigen Beendigung entschlossen.

„Wir werden das selbstverständlich ernst nehmen“, betonte Schwenke. Mobilitätsdezernentin Sabine Groß (Grüne) teilte mit, dass im kommenden Haushalt 300 000 Euro für den Radverkehr zur Verfügung stünden. „Wir wollen mit Ihnen in eine konstruktive Debatte gehen“, sagte Groß. Weitere Projekte sollen über Fördertöpfe kofinanziert werden. „Die autogerechte Stadt ist over. Die zukunftsgerechte Stadt fängt jetzt an“, sagte Teichmann. Es sei ein Projekt der Stadtgesellschaft.

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