Offenbach

Protest gegen Raser in Offenbach

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Die Bürgerinitiative „Verkehrsberuhigung Frankfurter Straße“ fordert „Ende der Dominanz von Falschparkern und Posern“ und übergibt Unterschriften.

Zu den Klängen von „Bella ciao, bella ciao“ hat eine Delegation der Bürgerinitiative „Verkehrsberuhigung Frankfurter Straße“ dem Verkehrsdezernenten Paul-Gerhard Weiß (FDP) eine Liste mit 220 Unterschriften übergeben.

Die Initiative wird vom Fahrradclub ADFC unterstützt. Sie fordert laut Sprecher Harry Neß ein Ende der „Dominanz von Rasern, Falschparkern und Posern in der Stadt“. Raser gefährdeten immer wieder Kinder und ältere Menschen beim Überqueren der Straße, heißt es in einer Mitteilung. Fahrradwege würden zugeparkt, Fahrradfahrer auf den Bürgersteig verdrängt.

Eine der Forderungen der Unterzeichner ist die Einrichtung einer Tempo-30-Zone zwischen Ludwig- und Kaiserstraße, außerdem eine bessere Abgrenzung der Fahrradwege und das Aufstellen von Blitzern an der Ampel zur Kaiserstraße sowie regelmäßige Lärm- und Geschwindigkeitskontrollen. Parken soll laut den Unterzeichnern nur noch mit Parkuhr erlaubt sein und in der Zeit von 19 bis 9 Uhr ausschließlich für Anwohner. Dezernent Weiß soll der Delegation versichert haben, die Forderungen auf Machbarkeit prüfen zu lassen und sich im November einer Bürgerversammlung zu stellen. 

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