Die vier Männer, die gegen zwei Firmen der Stotz-Fredenhagen-Gruppe auf Weiterbeschäftigung geklagt hatten, haben sich vor Gericht auf einen Vergleich eingelassen. Das teilte der DGB-Rechtsschutz auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. Die vier hätten eine Abfindung erstritten, es sei aber auch Stillschweigen vereinbart worden. "Unter den gegebenen Umständen ist das eine akzeptable Lösung", sagte Hans-Peter Brinkmann vom Rechtsschutz.
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Die vier Männer, die gegen zwei Firmen der Stotz-Fredenhagen-Gruppe auf Weiterbeschäftigung geklagt hatten, haben sich vor Gericht auf einen Vergleich eingelassen. Das teilte der DGB-Rechtsschutz auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. Die vier hätten eine Abfindung erstritten, es sei aber auch Stillschweigen vereinbart worden. "Unter den gegebenen Umständen ist das eine akzeptable Lösung", sagte Hans-Peter Brinkmann vom Rechtsschutz.

Fredenhagen

Pleite-Opfer schließen Vergleich

  • Wiebke Rannenberg
    vonWiebke Rannenberg
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Vier ehemalige Fredenhagen-Mitarbeiter haben vor Gericht eine Abfindung erstritten. Es wurde allerdings Stillschweigen vereinbart. Fredenhagen war im Sommer 2009 mit rund 80 Mitarbeitern in die Insolvenz gegangen.

Die vier Männer, die gegen zwei Firmen der Stotz-Fredenhagen-Gruppe auf Weiterbeschäftigung geklagt hatten, haben sich vor Gericht auf einen Vergleich eingelassen.

Das teilte der DGB-Rechtsschutz auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. Die vier hätten eine Abfindung erstritten, es sei aber auch Stillschweigen vereinbart worden. "Unter den gegebenen Umständen ist das eine akzeptable Lösung", sagte Hans-Peter Brinkmann vom Rechtsschutz.

Der Maschinenbauer Fredenhagen in Offenbach war im Sommer 2009 mit rund 80 Mitarbeitern in die Insolvenz gegangen. Rund 18 Monate zuvor war er von der Firma Stotz Fördersysteme gekauft worden, in der Zwischenzeit hatten die Geschäftsführer mit einem Geflecht von Firmen die Stotz-Fredenhagen-Gruppe aufgebaut.

Der DGB hatte den Geschäftsführern Unregelmäßigkeiten vorgeworfen. So hätten sie die Insolvenz beantragt, um so einen Betriebsübergang zu verhindern. Bei einem Betriebsübergang würden alle Arbeitsverhältnisse erhalten bleiben. Die Geschäftsführer hatten dem widersprochen.

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