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In Offenbach gibt es bereits ein Angebot an gemeinschaftlich nutzbaren E-Mobilen.

Offenbach

Weltweites Netzwerk

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Offenbach wird als erste deutsche Stadt Mitglied einer internationalen E-Mobilitäts-Gruppe.

London, New York, Montreal, Peking – und jetzt auch Offenbach: Als erste und bisher auch einzige deutsche Kommune ist die Stadt eigenen Angaben zufolge jetzt Mitglied im weltweiten Elektromobilitäts-Netzwerk „Global EV Pilot City Programme“ (PCP) der „Electric Vehicle Initaitive“ (EVI).

In dem Programm schließen sich weltweit Großstädte zusammen, um den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben. Ziel ist es, ein Netzwerk aus 100 gleichgesinnten Städten aufzubauen, die die Zukunft in der Elektromobilität sehen. Aktuell hat das Netzwerk 30 Mitglieder, eines davon die Geschäftsstelle Elektromobilität der Stadtwerke Offenbach.

Die EVI will bis 2030 erreichen, dass 30 Prozent aller Fahrzeuge in den Mitgliedsstädten elektrisch angetrieben werden. Das gilt sowohl für private Fahrzeuge als auch für kommunale Fahrzeuge, Lastwagen und den ÖPNV. Auch Offenbach hat da große Pläne: 2019 sollen hier die ersten beiden E-Busse in den Linienbetrieb gehen, in fünf Jahren bereits nahezu die Hälfte aller Stadtbusse elektrisch fahren.

Das Netzwerk soll künftig einen internationalen Austausch von Erfahrungen, aber auch Methoden zur Aufklärung der Bevölkerung und der Politik ermöglichen. Darüber hinaus soll das Netzwerk Absatzzahlen von Elektroautos und den Ausbau der Lade-Infrastruktur dokumentieren und analysieren.

„Die Elektromobilität ist Bestandteil der Strategie zur Luftreinhaltung und ein wichtiger Baustein im Nahverkehrskonzept“, sagt Bürgermeister Peter Schneider (Grüne). „Ich freue mich, dass wir uns jetzt mit Großstädten auf der ganzen Welt austauschen können. Davon können wir nur profitieren.“ 

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