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Peinliches Wahlverhalten

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Von: Timur Tinç

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Schon schwierig mit dem Wahlzettel. (Symbolfoto)
Schon schwierig mit dem Wahlzettel. (Symbolfoto) © Sebastian Gollnow/dpa

Teile der Offenbacher Ampel-Koalition und der CDU scheitern am Wahlzettel. Die Nutznießerin ist die AfD. Ein Kommentar.

Es ist schon erstaunlich, welche Fehler beim Ausfüllen von Wahlzetteln gemacht werden. Beim komplizierten Kumulieren und Panaschieren bei Kommunalwahlen ist es noch halbwegs nachvollziehbar, wenn man sich mal verzählt. Bei einer Wahl, bei der man nur eine Stimme vergeben darf und es explizit auf dem Wahlzettel draufsteht, ist es unbegreiflich. Dass dies gleich drei Stadtverordneten der Offenbacher Ampel-Koalition bei der Wahl zum Verwaltungsrat der städtischen Sparkasse passiert, ist einfach nur peinlich. Auch bei der CDU hat es einer oder eine nicht verstanden, sodass es, selbst wenn bei der Ampel-Koalition alles richtig gelaufen wäre, trotzdem zu einem Losverfahren mit der AfD gekommen wäre, die sich diebisch über das Missgeschick freute.

Für die demokratischen Parteien sollte dieser Fehler ein Wachrüttler sein, sich noch besser auf solche Wahlen vorzubereiten, um die AfD aus Gremien, Ausschüssen und Räten herauszuhalten. Das gleiche gilt auch für die Stadtverordneten in Frankfurt, die mit einer einfachen Absprache den Einzug der AfD in den ehrenamtlichen Magistrat hätten verhindern können. Ihnen fehlte es an der Kommunikation.

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