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Rund 1500 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start.
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Rund 1500 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start.

Offenbach Mainuferlauf

Ohne Ehrenamtliche geht es nicht

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Beim Offenbacher Mainuferlauf gehen rund 1500 Läuferinnen und Läufer an den Start. Das ist eine riesige organisatorische Leistung. Ohne die Hilfe der 60 Freiwilligen vom Leichtathletik-Club ließe sich das Event nicht bewerkstelligen.

Am Start achten die Ordner darauf, dass sich die Läufer richtig postieren. Sie sind an ihren weißen Leibchen zu erkennen. Die Mitglieder des Offenbacher Leichtathletik-Clubs (LC) wissen, was sie zu tun haben und wirken routiniert. Es herrscht am Sonntagmorgen angespannte Aufregung an der Ecke Mainstraße/Artur-Zitscher-Straße.

Die Teilnehmer beim 21. Offenbacher Mainuferlauf machen sich locker. Einige laufen sich auf der Artur-Zitscher-Straße warm. Michael Möhlen, 50, und Jo Opondo, 44, sind gestern für den Halbmarathon nach Offenbach gekommen. „Mein Ziel ist unter zwei Stunden“, sagt Möhlen, 50, aus Mühlheim. Opondo aus Frankfurt möchte die 20,1 Kilometer in einer Stunde und 40 Minuten schaffen. „Man setzt sich eben Ziele im Leben“, sagt er.

Toller Typ für Rennen

Startschuss, die Menge setzt sich in Bewegung. Zwischen 1400 und 1500 Menschen beteiligen sich. Beim Fünf-Kilometer-Lauf, bei dem viele Kinder teilnehmen, sind Einradfahrer dabei. Beim Halbmarathon macht auch eine Handbikerin mit, eine Frau, die ihren Rollstuhl mit Handpedalen bewegt.

Die Offenbacherin Sandra Brunn hat sich einen „TT“ mitgebracht, einen „tollen Typen“. Damit sie die angepeilte Laufzeit von zwei Stunden schafft, versorgt er sie an ausgemachten Stationen während des Laufs mit Wasser und Bananen und feuert sie an. Brunn tritt für den Ersten Hessischen Polizei- und Schutzhundeverein an.

Doch es geht auch ohne tolle Typen. 60 Helfer hat der LC mobilisiert, damit bei dem Lauf, der ein Rennen innerhalb des Rosbacher Main-Lauf-Cups ist, alles funktioniert. Einige leiten auf Fahrrädern die Läufer an und achten darauf, dass Fußgänger den Weg freimachen und ihnen kein Auto in die Quere kommt. Auf der zehn Kilometer langen Strecke halten weitere Männer und Frauen Obst und Getränke parat. In der Mathildenschule, wo sich die Läufer umziehen und anmelden können, werden sie ebenfalls versorgt. Die Ökumenische Initiative Essen und Wärme verkauft Würstchen und Getränke, der LC Kaffee und Kuchen.

Arbeit, die sich lohnt

„Ohne die Ehrenamtlichen geht das nicht“, sagt Diethelm Kuttich. Der erste Vorsitzende des LCs ist gleichzeitig auch der Cheforganisator des Rennens. Seine gesamte Familie hat er eingespannt. Seine Frau Anke verkauft Kuchen, Tochter Anja bereitet die Siegerehrung vor und Sohn Björn steht am Ziel und koordiniert Sanitäter und Helfer. Bei Vater Diethelm laufen die Fäden zusammen. Ständig hat er das Ohr am Handy. „Das sind zwei Monate intensive Arbeit“, sagt er. Nur die Zeitnehmer kauft sich der Verein seit zwei Jahren ein. „Das läuft heute alles über die elektronischen Chips so professionell, das können wir gar nicht mehr“, sagt er. Die Arbeit lohnt sich. Kuttich: „Wir bekommen ein gutes Echo, weil bei uns alles klappt.“

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