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Bald in einem Dreierbündnis? SPD, FDP und Grüne.
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Bald in einem Dreierbündnis? SPD, FDP und Grüne.

Offenbach

Offenbacher SPD peilt die Ampel an

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Die Sozialdemokraten bieten Grünen und FDP Koalitionsgespräche an. Das Bündnis hätte 37 der 73 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend, aber dafür ziemlich schnell. Die SPD Offenbach hat am Donnerstagabend in ihrer Vorstandssitzung entschieden, den Grünen und der FDP Koalitionsgespräche für eine Ampelkoalition anzubieten. Das Bündnis hätte mit 37 der 73 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung eine knappe Mehrheit. „Mit einer Ampelkoalition wollen wir das erreichen, was in Offenbach gerade besonders wichtig ist: Die nötigen Entscheidungen treffen, um die Stadt aus der Corona-Krise zu führen und die Nachwirkungen abzumildern“, erklärte der Parteivorsitzende Christian Grünewald. „Wir wollen eine Koalition des sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Fortschritts bilden.“ Die SPD hatte die Kommunalwahl mit 26,1 Prozent vor der CDU (18,08) und den Grünen (18,14 ) gewonnen.

Grünewald betonte, dass auch CDU, Freie Wähler und Linkspartei deutlich gemacht hätten, dass sie bereit und in der Lage wären, Regierungsverantwortung mit zu übernehmen. Mit Grünen und FDP hätten jedoch inhaltliche Überschneidungen, Erfahrung sowie die Motivation Offenbach positiv zu gestalten, den Ausschlag gegeben. Grünewald sprach davon, dass die Sondierungsgespräche mit allen „demokratisch gesinnten Parteien“ respektvoll und auf Augenhöhe geführt worden seien. „Vor fünf Jahren war die Bildung der Koalition geprägt von politischem Klein-klein, wer mit wem könne oder nicht und anderen Nebensächlichkeiten“, sagte Grünewald. Damals war die SPD zwar stärkste Kraft geworden, CDU, Grüne, FDP und Freie Wähler schlossen sich aber hinter dem Rücken der Sozialdemokraten zu einer Koalition zusammen.

Die FDP will am Dienstag über die Aufnahme der Gespräche beraten. „Die möglichen Partner eint, Offenbach nicht nur verwalten, sondern auch gestalten zu wollen“, sagte der Kreisvorsitzende Oliver Stirböck. Unter den Partei- und Fraktionsvorsitzenden der drei Parteien gäbe es bei allen Meinungsunterschieden jedenfalls gewachsenes Vertrauen.

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