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Peter Freier
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Peter Freier

Stadtparlament

Offenbacher Kämmerer abberufen

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Opposition kritisiert die Abwahl von CDU-Politiker Peter Freier.

Es kommt selten vor, dass CDU und Linke in Offenbach sich einig sind. Bei der Sondersitzung der Stadtverordneten am Dienstagabend war es soweit. Mit Mehrheit der Stimmen der neuen Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP wurde Kämmerer und Bürgermeister Peter Freier (CDU) abgewählt. Wirksam wird seine Abberufung erst, wenn die Stadtverordneten im Abstand von mindestens vier Wochen ein zweites Mal zugestimmt haben. Sein Nachfolger soll der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Wilhelm werden.

„Es ist zum Schaden der Stadt Offenbach, dass sie nicht die Größe finden, das ehrliche Angebot von Peter Freier anzunehmen, nämlich die restliche Amtszeit für die Stadt Offenbach wirken zu können“, kritisierte CDU-Fraktionschef Roland Walter. Sein bisher überparteiliches Wirken wäre auch für die restlichen dreieinhalb Jahre eine sehr gute Grundlage zur Zusammenarbeit gewesen. Sven Malsy, der Fraktionsvorsitzende der Linken sagte: „Es ist grundlos und es geht nur um machtpolitische Interessen.“ Die Abwahl koste die Steuerzahler:innen rund 250 000 Euro rechnete die Opposition vor.

Dominik Schwagereit, der Fraktionschef der FDP, betonte, dass es einen „sauberen Neuanfang“ brauche. Zumal Freier nach seiner Abwahl ein Rückkehrrecht in den höheren Verwaltungsdienst der hessischen Polizei habe, und falls er davon Gebrauch mache, koste es die Stadt nicht viel Geld.

SPD-Chef Christian Grünewald betonte, „dass es nicht um die Person, sondern um die Funktion gehe.“ Unisono sagten die Koalitionäre, dass es sich bei Freier um einen ehrlichen und integeren Menschen handele.

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