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Offenbach

Offenbach will Orte des Glaubens erlebbar machen

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Offenbach hat ein Buch zum interreligiösem Dialog für Grundschulen herausgegeben. Unter anderem mit einer Stadtrallye sollen Moscheen, Kirchen und die Synagoge besucht werden.

Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke hielt die Karten einer Kanzel, einer Minbar und einer Bima in die Kamera. „Alle drei erfüllen eine ähnliche Funktion“, sagte der Sozialdemokrat am Freitag bei der Vorstellung der Publikation „Orte des Glaubens – Grundschulen im interreligiösen Dialog“. Die Kanzel für die Christen, die Minbar für die Muslime und die Bima für die Juden sind Orte, von denen aus gepredigt oder aus dem heiligen Buch vorgelesen wird.

„Die Publikation soll einen Beitrag zur kulturellen Bildung junger Menschen leisten sowie interreligiöse Kenntnisse und Kompetenzen fördern“, sagte Gerhard Grandke, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und früherer OB der Stadt. In Kooperation mit dem städtischen Kulturmanagement und dem Haus der Stadtgeschichte ist das Buch in einer Auflage von 1000 Stück entstanden. Stiftung und Kulturamt steuerten je 12 000 Euro bei.

Gerichtet ist es an Lehrer:innen der dritten und vierten Klassen in Offenbach, an die es demnächst verteilt wird, um es im Unterricht einzubauen. Für die Texte zum Islam wurde Harry Harun Behr, für das Judentum Manfred Levy und für das Christentum David Böckling gewonnen. Die Bilder im Buch stammen aus der Jüdischen Gemeinde Offenbach, der Französisch-Reformierte Kirche, der Evangelischen Stadtkirche, der Marienkirche sowie der Mevlana-Moschee.

„Wir haben uns an alle Gemeinden gewendet, und die fanden die Idee toll“, sagte Britt Baumann, Abteilungsleiterin im Kulturmanagement. „Die freuen sich darauf, dass viele Kinder quirlig ihre Gemeinden erkunden.“ Im Buch gibt es auch einen Stadtplan für eine Stadtrallye, um die Orte erlebbar zu machen. „Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden soll jetzt erst so richtig losgehen“, sagte Schwenke.

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