Offenbach

SPD fordert Konjunkturpaket

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Um die Folgeschäden der Corona-Pandemie zu bewältigen, braucht die Kommune ein eigenes Konjunkturpaket – das fordert die SPD-Fraktion in Offenbach.

Um die Folgeschäden der Corona-Pandemie zu bewältigen, braucht Offenbach ein eigenes Konjunkturpaket – das fordert die SPD-Fraktion, die nicht Teil der Koalition im Rathaus ist.

3,5 Millionen Euro sollte die Stadt laut SPD aufwenden. „Das nötige Geld ist gut investiert, denn eine Pleitewelle und weitere Folgekosten werden unsere Bürgerinnen und Bürger und den städtischen Haushalt in Zukunft sonst noch viel schwerer belasten“, sagt der Fraktionsvorsitzende, Martin Wilhelm. Die SPD habe bereits einen entsprechenden Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung eingereicht.

Nach den Hilfspaketen des Bundes und der Länder seien jetzt die Kommunen gefragt, heißt es weiter in der Mitteilung.

25 Euro pro Einwohner

Die vorschlagenen 3,5 Millionen Euro entsprechen rund 25 Euro pro Einwohner. Er sei sich bewusst, dass die Haushaltslage „alles andere als enspannt“ sei, sagt Wilhelm. Trotzdem müsse die Stadt „alle Kraftanstrengungen unternehmen, um so viel wie möglich in Form von Hilfen weiterzugeben“. Die SPD lässt offen, wie das Geld verteilt werden soll. Für Handel und Gastronomie sei zum Beispiel ein Gutsherrenmodell denkbar, das in Offenbach getätigte Einkäufe belohnt. Eine weitere Möglichkeit sei die Förderung der technischen Ausstattung der Kinder- und Jugendarbeit, wie etwa der Hausaufgabenhilfe, „damit möglichst alle Kinder Chancen bekommen, mit der Digitalisierung Schritt zu halten“.

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