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Eine Schutzwand trennt die Fahrradspur von der Autofahrbahn an der Sprendlinger Landstraße.
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Eine Schutzwand trennt die Fahrradspur von der Autofahrbahn an der Sprendlinger Landstraße.

Offenbach

Offenbach: Sicher nach Neu-Isenburg radeln

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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  • Timur Tinç
    Timur Tinç
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Der Verkehrsversuch an der Sprendlinger Straße ist gestartet. Für eine Fahrradspur ist die Autofahrbahn von vier auf zwei Spuren reduziert worden.

Jochen Teichmann hofft, dass es in den nächsten Monaten und Jahren noch viele solcher Eröffnungen zu feiern gibt. Seit gestern ist der erste Abschnitt des Verkehrsversuchs der abgetrennten Fahrradspur auf der Landesstraße 3313 im Bereich der Sprendlinger Landstraße von Hessen Mobil freigegeben worden. „Das ist eine gute Geschichte“, findet der Sprecher des Radentscheids Offenbach. Dafür wurde die Autofahrbahn zwischen der Stadtgrenze Offenbach und Geisfeldkreisel von vier auf zwei Fahrbahnen reduziert. „Wir hoffen, dass der Radweg ordentlich angenommen wird. Wir werden ihn bewerben“, verspricht Teichmann.

Die Idee geht auf das Projekt „Bike Offenbach“ zurück und ist Teil der Strategie für eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität. Nach der Winterpause wird mit dem Bau des zweiten Abschnitts begonnen. Dabei wird die Kreuzung Gravenbruchring/Sprendlinger Landstraße fahrradfreundlich umgebaut. Im Frühjahr soll der Bau beendet sein. Anschließend beginnt eine zweijährige Beobachtungsphase und eine Evaluierung des Verkehrsversuchs.

„Die Maßnahme an der Sprendlinger Landstraße schließt eine wichtige Lücke im Radverkehrsnetz und bietet den Radfahrenden unter anderem für den Weg zur Arbeit eine komfortable und sichere Verbindung zwischen Offenbach und Neu-Isenburg“, sagt Offenbachs Planungs- und Verkehrsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP). Umweltdezernentin Sabine Groß (Grüne) betont: „Gut ausgebaute Infrastruktur ist Voraussetzung, damit man gut und gerne mit dem Fahrrad fährt. Mit der Umsetzung dieses Projekts wird es attraktiver, diese Strecke in die Nachbarstadt auch mit dem Fahrrad zurückzulegen.“

Immer mehr Menschen bewegen sich auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit mit dem Rad, erklärt Heiko Durth, Präsident von Hessen Mobil. Das entlaste das Straßennetz und schone die Umwelt. Mit der Freigabe der Strecke werde die Sicherheit der Radfahrenden auf der Sprendlinger Landstraße deutlich erhöht.

Start der Bauabeiten war Mitte November. Zunächst wurde der Radweg markiert und anschließend mit einer Schutzwand abgetrennt. Zusätzlich gab es noch bauliche Instandsetzungen im Bereich des Radwegs.

Franz Drews, Vorsitzender des ADFC Neu-Isenburg, erklärt, dass es viele Radler:innen gibt, die von Neu-Isenburg nach Offenbach fahren wollen, um dort einzukaufen oder den Wochenmarkt zu besuchen, der „wesentlich schöner“ als der Frankfurter sei. Im Winter sei das bisher schwierig gewesen, weil die Verbindung ein Waldweg war. „Verspritzt bis über die Ohren kann man ja nirgends hingehen“, sagt er. Die neue Streckenführung findet Drews gut: „Wunderbar, dass man da vernünftig mit dem Rad fahren kann.“

Jetzt müsse die Verbindung nur noch bis nach Dreieich verlängert werden, dann wäre die Streckenführung perfekt, findet er. Aktuell komme der Radfahrer oder die Radfahrerin nur „mit viel Selbstvertrauen“ auf der vielbefahrenen Landesstraße 3313 von Neu-Isenburg nach Dreieich.

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