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In der Fußgängerzone in Offenbach ist Radfahren seit 2016 erlaubt.
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In der Fußgängerzone in Offenbach ist Radfahren seit 2016 erlaubt.

Offenbach

Offenbach: Radeln entgegen der Fahrtrichtung

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Der Magistrat will die Einbahnstraßen im Stadtteil Bieber in beide Richtungen für Radfahrende freigeben. Die Stadtverordneten haben das letzte Wort.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Magistrat die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr im Stadtteil Bieber beschlossen. „Wenn die Stadtverordneten dieser Maßnahme zustimmen, stehen Radfahrenden künftig rund 100 der insgesamt 130 Einbahnstraßen im gesamten Stadtgebiet in beide Richtungen offen“, sagt Stadtrat Paul-Gerhard Weiß (FDP) in einer Mitteilung der Stadt.

Damit sich Autos, Fahrräder und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, trotzdem nicht in die Quere kommen, sollen über die vorgeschriebenen Verkehrszeichen hinaus weitere Schilder und Markierungen angebracht werden. An vier Kreuzungen wird außerdem umgebaut, und die Ampelschaltungen werden angepasst.

24 geeignete Einbahnstraßen könnten in Bieber bis Ende 2022 von der Stadt freigegeben werden

In Bieber sollen diese Arbeiten im Frühjahr 2022 beginnen. Bis dahin müssten noch die Ausführungsplanungen abgeschlossen und die Aufträge öffentlich ausgeschrieben und vergeben werden, heißt es weiter. Die Stadt rechnet damit, dass alle 24 geeigneten Einbahnstraßen in Bieber bis Ende 2022 für Radfahrende freigegeben sind. Die Kosten von rund 170 000 Euro werden voraussichtlich zu 80 Prozent aus dem „Förderprogramm Nahmobilität“ des Landes Hessen finanziert.

Seit 2013 hat die Stadt den Angaben zufolge zunehmend Einbahnstraßen für das Radfahren in beide Richtungen freigegeben. Und mit dieser Regelung habe man bisher nur gute Erfahrungen gemacht, betont Ivonne Gerdts, Offenbachs Radverkehrsbeauftragte.

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