Offenbach

Zukunftskonzept: Koalition will Machbarkeit prüfen

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Die Offenbacher Rathauskoalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern will Machbarkeitsstudien für das Zukunftskonzept Innenstadt.

Die Offenbacher Rathauskoalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern will das Zukunftskonzept Innenstadt vorantreiben.

„Die Belebung und Stärkung der Offenbacher Innenstadt ist nicht trotz, sondern gerade wegen der Einschnitte durch die aktuelle Corona-Situation wichtig“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Fraktionsvorsitzenden. Grundsätzlich unterstütze die Koalition die Ziele des Zukunftskonzepts, das vom Hamburger Planungsbüro Urbanista erstellt wurde. Für Beschlüsse fehlten jedoch noch konkrete Daten und Berechnungen. Die Koalition habe deshalb den Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) gebeten, für die großen Projekte „Station Mitte“ (Neuausrichtung der Stadtbibliothek) und „Kaufhaus Kosmopolis“ (Kaufhaus für regionale Produkte) möglichst bald Machbarkeitsstudien erarbeiten zu lassen. Neben den Kosten sollen die Machbarkeitsstudien auch Standortalternativen erwägen und im Falle der „Station Mitte“ Nachnutzungsvorschläge für den Altstandort.

Außerdem soll der Magistrat laut der Mitteilung einen Vorschlag vorlegen für eine ausgelagerte städtische Organisationseinheit („Agentur Mitte“), die den Prozess steuern soll. Für den Bereich des Kulturkarees, die nicht Planungsgebiet ist, und für die Stadtbücherei erwarte die Koalition sowohl Nachnutzungskonzepte als auch Optionen für einen Verbleib am Standort. Gerade die zeit- und kostenintensiven Schlüsselprojekte wolle die Koalition eingehend prüfen – in der Hoffnung, „tragfähige zeitnahe Lösungen zu finden“.

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