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Der „Meinungsfilter“.  

Umwelt

Kampf der Umweltgefahr Kippe in Offenbach

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Stadtmenschen wollen in Offenbach mit der Aktion für den Umgang mit Zigarettenstummeln senisibilisieren.

„Wohin mit der Kippe?“ Diese Frage stellt der Verein Stadtmenschen, der sich am Sonntag, 9. Juni, von 14 bis 17 Uhr, für ein sauberes Mainufer einsetzt.

Am Waggon am Kulturgleis gibt es dann verschiedene Ideen, die für den Umgang mit Kippen sensibilisieren sollen und bietet praktische, spielerische und langfristige Lösungen an. „In einem Quadratmeter liegen hier manchmal rund 40 Kippen“, sagt Meike Weber, Mitgründerin von stadtmenschen. Und schon ein Zigarettenstummel reiche aus, um 50 Liter Wasser zu vergiften.

Unter den Aktionen gibt es einen Kippen-Sammelwettbewerb mit Preisverleihung, außerdem werden Upcycling-Taschenaschenbecher angeboten, die eine praktische Alternative zur Zwischenlagerung bieten sollen. Weiterhin wird ein sogenannter Meinungsfilter in Betrieb genommen. Damit können Raucher per Kippeneinwurf ihre Meinung preis gegben - etwa zu der Frage: Schaust Du lieber Serien oder Filme?“

Vor Ort ist auch ein Infostand der Firma TobaCycle, die ein Sammelsystem für Zigarettenstummel entwickelt hat und diese recylet. Den Mitarbeitern werden vor Ort auch die gesammelten Kippenstummel übergeben. Brillen oder Möbel.

Die Akademie für Interdisziplinäre Prozesse (afip) wird an dem Tag mit der Kunstinstallation „Riesenkippen erobern die City“ in der Offenbacher Innenstadt darauf aufmerksam, dass es sich beim Wegschmeissen von Kippen nicht um keine Kleinigkeit handelt. An besonders kippenverschmutzen Orten sollen die Riesenkippen daran erinnern die kleinen Stummel nicht auf den Boden zu werfen. 

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