Offenbach

Sudanese Peace Music Festival in Offenbach: Feiern für den Frieden

Am Samstag findet das Sudanese Peace Music Festival im Kulturzentrum Hafen 2 statt. Mit ihm wollen die Veranstalter um Hussam El Tayeb aufmerksam machen auf den Kampf für eine zivile Regierung im Sudan.

Ein ganzes Festival für den Sudan, das aufmerksam macht auf den Kampf, der dort derzeit für Menschenrechte und den friedlichen Übergang zu einer zivilen Regierung geführt wird, auf Regierungsgewalt und die Unterdrückung unbewaffneter Demonstranten. Das wird es am kommenden Samstag, 13. Juli, im Kulturzentrum Hafen 2 geben. Veranstaltet wird das Sudanese Peace Music Festival von einer Gruppe um den gebürtigen Sudanesen Hussam El Tayeb, die sich in Deutschland aktiv für den Sudan einsetzt.

Die kostenfreie Veranstaltung wartet mit zahlreichen, sudanesischen wie internationalen Künstlern auf. Etwa mit der britischen R&B-Diva Shuroouq, dem jemenitischen Sänger und Songwriter Asery, der unter anderem sudanesische Klassiker singt. Mit Puff Moody, einem jungen Rapper aus Berlin, und Abbas Anoor, der über seine tiefe Liebe zum Sudan und über seinen Heimatstaat Darfur singt. Tamador Gibreel wird mit ihrer Trommeltruppe aus den USA anreisen. Und Unterstützung gibt es von der deutschen Indie-Pop-Band „Einsneunzig“, dem Singer-Songwriter Jonas Noack sowie eine Reihe weiterer europäischer Bands.

Außerdem ist eine Ausstellung mit moderner sudanesischer Kunst zu sehen, mit Skulpturen des Künstlers Mohamed Dardiri und Werken von Galal Yousef und Al Migdad Al Dikhiri. „Der Tag gipfelt in der Live-Performance „Blood is Thicker Than Water“ des in Paris lebenden Hassan Musa, eine „Hommage an die mutigen Märtyrer, die ihr Leben geopfert haben, um den Traum einer neuen Nation zu verwirklichen, und an die sudanesischen Frauen, die auf grausame Weise vergewaltigt wurden, weil sie ihr Recht auf Selbstbestimmung ausgedrückt haben“, heißt es in der Ankündigung. Los geht es am Samstag um 15 Uhr im Hafen 2, Nordring 129. bil

sudanesepeacemusicfestival.com

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