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Christos Assiklaris bei der Arbeit.

Biologie

Sieg bei „Jugend forscht“

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Ein Offenbacher Schüler untersucht Pilze, die Plastik abbauen.

Der Offenbacher Schüler Christos Assiklaris (17) hat beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ in Chemnitz einen mit 1000 Euro dotierten Sonderpreis in der Kategorie Biologie gewonnen.

In seinem Projekt experimentiert Assiklaris mit Mikroorganismen, die Plastik „fressen“. Auf der Suche nach einem Weg, Böden vom Mikroplastik zu befreien, stieß Assiklaris auf Pilze, die im biologischen Pflanzenschutz eingesetzt werden.

Er konnte zeigen, dass sich mit einigen Pilzen der Kunststoff Polyurethan abbauen lässt. Sollten sich seine Ergebnisse etwa auf Kläranlagen übertragen lassen, könnte das ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Mikroplastik sein.

Beim Bundesfinale vertreten waren 190 junge Forscher aus ganz Deutschland. Aus Hessen wurden zehn Kandidaten mit Preisen ausgezeichnet. „Was unsere Schülerinnen und Schüler Jahr für Jahr bei Jugend forscht leisten, ist mehr als beeindruckend“, gratulierte der hessische Kultusminister

Alexander Lorz.

Assiklaris Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Julius Kühn-Institut in Darmstadt, einem Forschungsinstitut für Kulturpflanzen. Der Schüler konnte für seine Arbeit ein Labor der Einrichtung nutzen.

Christos Assiklaris besucht die Albert-Schweitzer-Schule. Er hatte bereits im Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ gewonnen.

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