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Die Käserei L’Abbate - hier Andrea L’Abbate im dazugehörigen Laden - ist Teil etlicher Führungen. 

Offenbach

Rund 130 Führungen gibt es jedes Jahr in Offenbach

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Ob Führung durch die Stadt, durchs Museum oder eine Tagesfahrt ins Umland - jedes Jahr lassen sich die Macher der Touren Neues einfallen.

„Migration ist gewinnbringend, das kann man hier geschmacklich nachvollziehen“, sagt Vincente Such-Garcia und meint die Käsefabrik L’Abbate in einem Innenhof in der Bieberer Straße. Der italienische Familienbetrieb, der seit mehr als 45 Jahren hier arbeitet, gehört zu den regelmäßigen Stationen, die der Historiker Such-Garcia mit den Teilnehmern seiner Touren besucht. „Migration in Offenbach“ heißt sie, und er bietet sie viermal im Jahr an.

Rund 130 Führungen gibt es in der Stadt, darunter nicht nur welche durch die Stadt, sondern auch in Museen oder Tagesfahrten in die Region. Die beliebtesten Führungen sind laut Stadtsprecher Fabian El Cheikh die Neubürgertouren unter Leitung von Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD), kulinarische Führungen und Workshops der Reihe „Offenbach loves U“ sowie „Offenbach am Herd“. Auch wissenschaftliche Führungen durch den Wetterpark stünden hoch im Kurs. Bei den Tagesfahrten sind laut El Cheikh etwa die Weihnachtsmärkte der Region beliebt.

Anbieter der Rundgänge

Ein Flyer mit allen Führungensoll Mitte Februar von der Stadt herausgegeben werden.

Die Stadt selbst hatdie von ihr angebotenen Führungen auch auf ihren Internetseiten unter www.offenbach.de.

Die Museenbieten regelmäßig Führungen insbesondere im Rahmen ihrer Sonderausstellungen an. Weitere Informationen: www.ledermuseum.de, www.klingspor-museum.de, www.offenbach.de (Haus der Stadtgeschichte).

Andere Anbietervon Offenbach-Führungen sind das Journal Frankfurt (www.frankfurter-stadtevents.de, „Migration in Offenbach“) und www.eat-the-world.com

Für das laufende Jahr plant die Stadt auch neue Angebote. „Jährlich wechseln beispielsweise die Touren der Gästeführerinnen der Stadt, die Erkundungstouren mit dem Bus in die Region anbieten“, so El Cheikh. Auch die Volkshochschule biete jährlich neue Führungen an. Dazu gehören in diesem Jahr aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Natur etwa ein Besuch des Dottenfelderhofs in Bad Vilbel, ein Demeterbetrieb.

Die kulinarische Workshop-Reihe „Offenbach am Herd“, die in diesem Jahr ihren 5. Geburtstag feiert, startet nach den Osterferien mit über einem Dutzend Terminen. Auch hier gibt es Neues im Programm, unter anderem „Kaffeespezialitäten“, „Profiwissen rund ums Grillen“ sowie „Offenbacher Wochenmarkt für Insider“.

Such-Garcia bietet seine Touren seit zehn Jahren an und ist mit der Resonanz zufrieden. In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Teilnehmer gar zugenommen. „Volksnah und alltagsbezogen“ sollten seine Rundgänge sein, sagt er. Und so stellt er sich vor seinen Teilnehmern am Wilhelmsplatz auch gerne mal neben das Denkmal des „Streichholzkarlchens“ und lässt sich mit ihm fotografieren. Denn von der Größe her gebe es eine gewisse Ähnlichkeit, sagt er dann schmunzelnd.

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