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Es wird noch einige Zeit dauern, bis im Schlosspark die Idylle wieder hergestellt ist. 

Offenbach

Rumpenheimer Schlosspark länger gesperrt

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Schuld an der Sperrung des Rumpenheimer Schlossparks in  Offenbach ist die Rußrindenkrankheit, von der viele Bäume befallen sind.

Der Bauzaun, der derzeit den größten Teil des Rumpenheimer Schlossparks für Spaziergänger versperrt, wird wohl noch etwa zwei Monate stehen bleiben, teilt die Stadtverwaltung mit.

Die Sperrung wurde am vergangenen Freitag notwendig, weil bei der Baumkontrolle der Stadtwerke Offenbach erneut der Befall mehrerer Ahorn-Bäume und Platanen mit der Rußrindenkrankheit festgestellt wurde. Diese ist auch für Menschen potenziell gefährlich. Außerdem sind Bäume entlang der Parkwege wegen der Trockenheit abgestorben und müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden.

Da derzeit viele Kommunen dasselbe Problem haben, sind die Wartezeiten bei den Unternehmen, die die Bäume beseitigen können, entsprechend lang. Da die Rußrindenkrankheit von einem Pilz ausgelöst wird, der bei Menschen schwere Reizungen der Atemwege hervorrufen kann, müssen die Stämme am Stück verbrannt werden – beim Zerkleinern würden Sporen freigesetzt.

Die Schlosskirche liegt außerhalb des gesperrten Bereichs und ist weiterhin zugänglich. Mit fast allen Organisatoren der demnächst geplanten Veranstaltungen im Schlosspark wurde ein Vorort-Termin verabredet. Danach findet das Picknick- und Flanierkonzert am kommenden Sonntag, 4. August, statt. Dafür wurde räumlich etwas umgeplant und einige Spielorte wurden verlegt. Auswirkungen auf das Programm hat dies aber nicht. Auch für RUK im Park hat die Sperrung keine Bedeutung, da der Veranstaltungsort Mausoleum außerhalb des gesperrten Bereiches liegt, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die für den Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, geplante Veranstaltung würde innerhalb des gesperrten Bereiches liegen. Geplant ist deshalb, hier zuerst die kranken und abgestorbene Bäume zu entfernen, um diesen Bereich einschließlich des Monopteros eventuell zu diesem Zeitpunkt schon freizugeben. Andernfalls müsste die Veranstaltung laut Stadt verschoben werden. 

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