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Dieser Altbau muss weichen. Foto: Monika Müller

Offenbach

Offenbacher Geschwister-Scholl-Schule wird umgebaut

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Die Arbeiten beginnen in diesem Jahr. Später sollen an der Schule etwa 900 statt bisher knapp 600 Schüler unterrichtet werden.

Mit der Sanierung und Erweiterung der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in Bieber steht laut Stadt das dritte Offenbacher Schulbau-Großprojekt unmittelbar vor Beginn der Umsetzung.

Bis 2023 soll die Schule umfangreich umgebaut werden. Die Arbeiten beginnen in diesem Jahr mit der Errichtung eines Interimsbaus samt Sanitäranlage und dem Abriss des sogenannten Schusterbaus

Eine Sanierung des Altbaus aus den 1960er Jahren wäre laut Stadt nicht wirtschaftlich. Deshalb soll der Schusterbau durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt werden. Damit das künftige Erscheinungsbild der Schule zumindest etwas an das bisherige erinnert, sollen Teile der Fassade mit gelbem Riemchenklinker verkleidet werden. Ein zweites naturwissenschaftlich genutztes Gebäude soll saniert werden, ebenso der Aula-Trakt.

Als Vorbereitung für die Bauarbeiten werden auf dem Außengelände der Schule zunächst 19 Bäume gefällt, einige mehr müssen für die Fassadensanierung der Altbauten weichen. Für die gefällten Gehölze sollen an anderer Stelle auf dem Schulgelände Bäume nachgepflanzt werden. Umgesetzt werden die Arbeiten von der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH in treuhänderischem Auftrag des städtischen Hochbaumanagements. Mit der Modernisierung will die Integrierte Gesamtschule sich auch auf die steigenden Schülerzahlen vorbereiten und auf den Ganztagsbetrieb.

Platz für mehr Schüler

Nach der geplanten Fertigstellung des Erweiterungsbaus im Jahr 2023 können statt bisher rund 590 etwa 900 Schülerinnen und Schüler an der Geschwister-Scholl-Schule unterrichtet werden.

Der Sanierungsbedarf der Schule ist seit langem bekannt. Zeitweise konnten die Schülerinnen und Schüler durch die Decke des Gebäudes in den Himmel blicken, weil sich die Dachplatten verschoben hatten. Auch die Energiekosten der Altbauten sind bisher enorm. 

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