Die Offenbacher Schulen werden bald digitaler.
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Die Offenbacher Schulen werden bald digitaler.

Offenbach

Offenbach: WLAN für Schulen

Die Schulen in  Offenbach erhalten eine bessere digitale Ausstattung, die durch 9,67 Millionen Euro aus dem Digitalpakt finanziert werden sollen.

Die Stadt Offenbach baut in den kommenden Jahren die digitale Infrastruktur an Schulen aus. Sie sollen unter anderem mit WLAN und digitalen Tafeln ausgestattet werden.

Offenbach hatte sich laut einer Mitteilung früh um Geld aus dem Förderprogramm Digitalpakt Hessen beworben und als erster Schulträger in Hessen Bewilligungsbescheide über 3,37 Millionen Euro für den Einbau von WLAN an den Schulen erhalten sowie weitere 850 000 Euro für den Einbau von WLAN an drei Schulen, die derzeit saniert werden.

Insgesamt kann die Stadt eine Summe von 9,67 Millionen Euro aus dem Digitalpakt erwarten, wovon 2,4 Millionen Euro als kommunaler Eigenanteil aufzubringen sind. Im nächsten Schritt sollen WLAN-Netze und Präsentationsgeräte in den Unterrichtsräume eingerichtet und Tablets angeschafft werden.

„Die moderne Ausstattung der Offenbacher Schulen mit digitaler Technik ist neben dem Neubau und der schrittweisen Sanierung unserer Schulen ein Schwerpunkt der Offenbacher Schulpolitik“, sagt Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP).

Glasfaser-Technologie angeschlossen

Weiß erinnert, dass die Stadt bereits auf eigene Kosten sämtliche Schulen mit Glasfaser-Technologie ans Internet angeschlossen hat. Im zweiten Schritt folgt nun der schulinterne Aufbau eines Datennetzwerks zur Nutzung von WLAN im Unterricht. Als dritten Schritt will die Kommune entsprechende Geräte anschaffen und die geforderte Präsentationstechnik in den Klassenräumen installieren.

Anfang Juni dieses Jahres hat Offenbach mit der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis eine Kooperation geschlossen, um mit den Mitteln des Digitalpakts Informationstechnik und mobile Geräte zu beschaffen.

Im vergangenen Jahr hatten der Bund und die Länder den Digitalpakt Schule beschlossen. Dabei gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen von insgesamt fünf Milliarden Euro für den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur. Auf Hessen entfallen dadurch 372 Millionen Euro, wovon 2,4 Millionen als kommunaler Eigenanteil aufzubringen sind. (stn)

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