Offenbach

Offenbach soll mehr gegen Nilgänse unternehmen

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Die Sozialdemokraten fordern den Magistrat auf, in Offenbach Fütterverbotsschilder aufzustellen und sich eine Strategie für den Kampf gegen die invasive Art zu überlegen.

Erneut fordert die SPD Offenbach die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern dazu auf, etwas gegen die Nilgänse im Stadtgebiet zu unternehmen. „Am Mainufer und im Waldschwimmbad auf der Rosenhöhe“ sollten sich die Offenbacher „ausruhen und austoben können, ohne Angst um ihre Gesundheit haben zu müssen“, wird der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Wilhelm in einer Pressemeldung zitiert.

Die Stadt müsse „ihre Anstrengungen intensivieren“, um „die Ausbreitung der Nilgänse in einem vertretbaren Ausmaß zu halten“. In die nächste Parlamentssitzung bringt die SPD deshalb einen Antrag ein, mit dem der Magistrat beauftragt wird, „neue und gut sichtbare Hinweisschilder“ zum Fütterungsverbot aufzustellen und dieses Verbot „konsequent durchzusetzen“, auch mit Hilfe der Stadtpolizei. Auch sollen die Ordnungsgelder für Fütterer erhöht werden und der Magistrat bis Ende 2019 Vorschläge machen, wie die Ausbreitung der invasiven Gansart, auch durch „Anstechen oder den Austausch von Eiern“ und Bejagung, eingeschränkt werden kann.  

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