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Demo vor dem Offenbacher Rathaus.  

Offenbach

Offenbach: Protest gegen die Wahl von Kemmerich

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Rund 130 Menschen demonstrieren vor dem Offenbacher Rathaus gegen die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, bei der Thomas Kemmerich mit den Stimmen der AfD ins Amt gewählt wurde.

Rund 130 Menschen haben sich gestern am späten Nachmittag vor dem Offenbacher Rathaus versammelt, um gegen die Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsident Thüringens zu demonstrieren. Der FDP-Politiker war am Mittwoch mit Stimmen der CDU, FDP und AfD gewählt worden, hatte nach massiver Kritik aber bereits am Donnerstag seinen Verzicht auf das Amt bekannt gegeben. Man wolle ein Zeichen gegen die AfD setzen, hieß es bei der Demo.

Dazu aufgerufen hatte ein Linksbündnis – darunter die Offenbacher SPD, die Grünen und die Linke. Die Stadtverordneten im Rathaus unterbrachen ihre parallel stattfindende Sitzung, einige schlossen sich der Versammlung an. „Gestern war ein schlechter Tag für Deutschland“, sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) bei einer kurzen Rede. Er hielt dabei auch den Mittwochstitel der FR in die Luft – Überschrift: „Der Faschist und sein Werkzeug“. Stadtverordnete der Offenbacher AfD hörten vom Rathausbalkon aus zu – und wurden ausgebuht.  

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