Offenbach

Offenbach: Neubauten für Humboldtschule und Jugendzentrum

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Der Offenbacher Magistrat gibt grünes Licht für die Planung von zwei Bauprojekten.

Die Stadt Offenbach gibt grünes Licht für die Planung von zwei Bauprojekten. Wie Baudezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) mitteilt, hat der Magistrat die Planungen für einen Ersatzneubau für das Jugendzentrum (JUZ) Lauterborn (Charly-Stürz-Heim) sowie einen Erweiterungsbau für die Humboldtschule beauftragt. Die Umsetzung übernimmt die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft.

Für das Jugendzentrum und dessen geplante Erweiterung zum Jugend- und Familienzentrum am Johann-Strauß-Weg ist ein Ersatzneubau mit rund 2000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche vorgesehen. Wegen Setzrissen ist das Gebäude laut Baudezernent Weiß nicht mehr sicher; bereits seit einiger Zeit können mehrere Räume nicht mehr genutzt werden. Eine Sanierung mache wirtschaftlich keinen Sinn, betont der Dezernent.

Geld von Bund und Land

8,9 Millionen Euro könnte der Bau laut einer ersten groben Schätzung kosten. 4,5 Millionen Euro kommen von Bund und Land aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“, der Rest wird über Kredite finanziert.

Für die Humboldtschule soll ein Erweiterungsbau auf 610 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen. Die damals vierzügige Grundschule wurde 1956 errichtet und 1964 mit mehreren zusätzlichen Pavillonbauten erweitert.

Anstelle der sanierungsbedürftigen Pavillons soll ein Erweiterungsbau mit Cafeteria, Küche, Büro und Betreuungsräumen entstehen. Drei Klassen müssen vorübergehend in Containern unterkommen. Von den geschätzten Kosten von 4 Millionen Euro kommen fast 2,8 Millionen Euro von Land und Bund; den Rest finanziert die Stadt über Kredite.  

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