In den Innenhöfen des „Goethequartiers“ wachsen über der Tiefgarage schon kleine Bäume.  
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In den Innenhöfen des „Goethequartiers“ wachsen über der Tiefgarage schon kleine Bäume.  

Offenbach

Offenbach: 78 Mietwohnungen im Nordend fertig

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Der erste Bauabschnitt des Goethequartiers in Offenbach ist früher bezugsbereit als geplant. Im Innenhof wachsen schon Bäume.

Sechs Monate früher als geplant können im Offenbacher „Goethequartier“ dieser Tage die Schlüssel an die ersten Mieterinnen und Mieter von 78 Wohnungen übergeben werden: Wie die Wohnungsbaugesellschaft des Landes, die Nassauische Heimstätte (NH), mitteilte, sei der erste Bauabschnitt des Großprojekts an der Schnittstelle der Viertel Kaiserlei und Nordend fertig – sechs Monate früher als geplant. 80 Prozent der fertigen Wohnungen seien bereits vermietet.

Das „Goethequartier“ ist eines der größten Wohnbauprojekte in Offenbach: Zwischen Bernard- und Berliner Straße entstehen bis Anfang 2021 insgesamt 327 Mietwohnungen, eine Kita, Büroflächen sowie ein Edeka-Supermarkt mit 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie weitere Ladenflächen. Die Projektleitung liegt bei der Wohnkompanie Rhein-Main, die fertigen Bauteile Stück für Stück an die NH übergibt. 83 der Wohnungen – das entspricht einer Quote von rund 25 Prozent – sollen geförderte Wohnungen sein. Keine andere Baugesellschaft errichtet in Offenbach derzeit so viele Wohnungen wie die NH.

Städtebaulich interessant ist das vom Frankfurter Architekturbüro Landes & Partner entworfene Projekt unter anderem, weil es die gründerzeitliche Blockrandbebauung des Nordends bis zum Goethering fortführt. Im Innenbereich sind sieben Punkthäuser entstanden. Wie es beim Architekturbüro heißt, sorge eine besonders dicke Erdschicht dafür, dass auf den Grünflächen über der Tiefgarage kleine Bäume wachsen können. Ein öffentlicher Weg führt künftig quer durch das Grundstück und verbindet den Goethering mit der Bernardstraße.

Die Neubauten entstehen dort, wo ehemals die Werkzeugmaschinenfabrik Collet und Engelhard stand. Während des S-Bahn-Baus in den 90er-Jahren wurde das Areal zur Baustelleneinrichtung genutzt, anschließend lag das Grundstück lange brach.

www.wohnen-in-der-mitte.de

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