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Offenbach: SPD kritisiert Grüne

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Die SPD sieht die städtische Pressearbeit „als Sprachrohr missbraucht“. Anlass ist eine Pressemitteilung, die über den städtischen Newsletter veröffentlicht wurde.

Die Offenbacher SPD sieht die städtische Pressearbeit „als Grünes Sprachrohr missbraucht“. Dazu der SPD-Stadtverordnete Christian Grünewald: „Da wir die politische Neutralität städtischen Handelns verletzt sehen, haben wir eine entsprechende Anfrage an den Magistrat gestellt.“

Anlass für diese Klarstellung gebe ein Artikel mit dem Titel „Grüne informieren sich über den Stand der Elektrifizierung der Verkehre in Offenbach“. Der sei offensichtlich durch die Pressestelle Stadtwerke Offenbach Holding erstellt und über den Newsletter der Stadt am 13. November veröffentlicht worden.

Es sei „völlig unüblich, dass eine städtische Pressemitteilung über einen derart exklusiven Besuch von Vertretern nur einer Partei berichtet“, so Grünewald. In dem Artikel würden unter anderem zuvorderst die Botschaften des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Hessischen Landtag, Mathias Wagner, präsentiert.

Mobilitätsdezernentin Sabine Groß (Grüne) bezeichnet die betreffende Pressemitteilung auf FR-Anfrage hin als einen „Grenzfall“. Zwar sei es durchaus berichtenswert, wenn der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag die Offenbacher Stadtwerke bei einem Besuch lobe. Doch könne man über den Kommunikationskanal diskutieren. Nichts spreche dagegen, es künftig anders zu handhaben und die Mitteilung von den Grünen selbst aus zu verbreiten. (pz/fab)

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