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Was hätte wohl ein Gestaltungsbeirat zu dieser Architektur am Offenbacher Hafen gesagt? 

Offenbach

Offenbach: Gestaltungsbeirat wird konkret

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Der Offenbacher Magistrat hat beschlossen, wer künftig im neu geschaffenen Gestaltungsbeirat der Stadt mitwirken soll. Die Stadtverordneten müssen der Liste noch zustimmen.

Der Offenbacher Magistrat hat die Liste der Personen beschlossen, die in den neuen Offenbacher Gestaltungsbeirat berufen werden sollen. Die Stadtverordneten müssen der Zusammensetzung in ihrer Sitzung Anfang März noch zustimmen.

Mit dabei sind demnach die Stuttgarter Architekten Martin Haas und Thorsten Kock, die Bochumer Landschaftsarchitektin Rebekka Junge, die Kölner Stadtplanerin Regina Stottrop sowie Ruben Lang, der für ein Frankfurter Architekturbüro arbeitet und derzeit zudem Professor an der Architekturfakultät der TU Darmstadt ist.

Das neue Gremium, das viermal im Jahr tagen soll, soll vor allem bei „stadtbildprägenden“ Bauvorhaben in Aktion treten – als Mittler zwischen Investoren und Verwaltung. Durch die beratende Tätigkeit des Gremiums soll städtebaulichen und architektonischen Fehlentwicklungen entgegengewirkt werden. Beschlossen wurde die Einrichtung des Beirats vor rund zwei Jahren von den Offenbacher Stadtverordneten. Im Dezember stimmte das Stadtparlament dann über die Satzung des Beirats ab, zu dessen Unterstützung auch eine Geschäftsstelle eingerichtet wird.

Dass die Expertinnen und Experten nicht aus Offenbach kommen, ist Absicht: Sie sollen einen frischen und möglichst unvoreingenommenen Blick auf die bauliche Entwicklung der Stadt haben. In diesem Frühjahr soll der Beirat das erste Mal zusammentreffen. 

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