Wieder geht „Black Lives Matter“ in Offenbach auf die Straße - hier ein Bild vom 13. Juni.  
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Wieder geht „Black Lives Matter“ in Offenbach auf die Straße - hier ein Bild vom 13. Juni. 

Offenbach

Offenbach: Eine Menschenkette gegen Rassismus und Kritik an der CDU

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Am Montagabend wollen Aktivistinnen und Aktivisten von „Black Lives Matter“ vor dem Offenbacher Rathaus eine Menschenkette gegen Rassismus bilden. Eine Aktivistin kritisiert derweil die CDU scharf.

Der Offenbacher Ableger der „Black Lives Matter“-Bewegung (BLM) ruft für Montag, 18 Uhr, zu einer Menschenkette gegen Rassismus vor dem Rathaus an der Berliner Straße auf. Man wolle alle Corona-bedingten Sicherheitsvorkehrungen treffen, heißt es. Teilnehmende sollen Masken mitbringen.

Im Vorfeld der Demo hatte es vergangene Woche eine Auseinandersetzung zwischen der Protest-Mitorganisatorin Hibba Kauser und der Offenbacher CDU gegeben. Kauser hatte in einer Stellungnahme eine Pressemitteilung der CDU kritisiert, in der sich diese abgesichts der Vorfälle in Stuttgart und Dietzenbach hinter die Polizei stellte, scharf. Kauser sagte, die CDU verharmlose in ihrer Mitteilung Rassismus.

Die CDU hatte in der Mitteilung von einer „Debatte um angeblichen Rassismus innerhalb der Polizei“ geschrieben. Bezugnehmend auf Hausers Kritik sagte Offenbachs CDU-Fraktionsgeschäftsführer Andreas Bruszynski der Frankfurter Rundschau, man weise den Vorwurf der Verharmlosung von Rassismus „entschieden zurück“.  

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