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Das Werk „Nur Freunde“ von Kerstin Lichtblau.

Offenbach

Offenbach: Druckkunst in allen Facetten

Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte. Nach der Vernissage am 26. Januar läuft sie bis zum 22. März.

Das Haus der Stadtgeschichte widmet sich 2020 der Druckkunst in allen Facetten: Unter dem Titel „Durch – Hoch – Flach – Tief“ hat Kuratorin Katja M. Schneider Künstler der vier traditionellen Drucktechniken Durchdruck (Siebdruck), Hochdruck (Linoldruck), Flachdruck (Lithographie) und Tiefdruck (Radierung) eingeladen.

Vernissage

Zur Vernissageam Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr begrüßt Museumsleiter Jürgen Eichenauer, im Anschluss spricht Kunsthistorikerin Esther Walldorf. Die Ausstellung ist bis zum 22. März zu sehen.

Den Anfang macht ab 26. Januar der Siebdruck mit den Arbeiten der Frankfurter Künstlerin Kerstin Lichtblau, berichtet die Stadt Offenbach. Lichtblau hat an der Städelschule bei Peter Angermann und Christa Näher studiert und malt Öl auf Acryl. Die Hintergründe ergänzt beziehungsweise vermischt sie mit Siebdrucken eigener Fotografien und Zeichnungen, die Zeitschriften entnommen sind. Damit schafft sie „Augenmädchen“, suggestiv blickend, in wechselseitiger Beziehung die Betrachtenden irritierend, dem sie tief in die Augen blicken.

Offenbach blickt auf eine lange Druckgeschichte und Tradition mit Höhepunkten beispielsweise im hugenottischen und hebräischen Buchdruck im 18. Jahrhundert, der weltweit ersten kommerziellen Einführung des Steindrucks im Musikverlag Johann André im Jahr 1800, Mozart-Notendrucken, dem Druck der politischen Flugschrift „Der Hessische Landbote“ Georg Büchners 1834 und die Schriftgestalter der Druckerei Gebr. Klingspor im beginnenden 20. Jahrhundert zurück. hsr

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