Offenbach

Offenbach: Drogen im Quartier

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Der Magistrat soll gegen den Umschlagplatz im Senefelder Quartier in Offenbach vorgehen. Das fordert die SPD in einem Antrag.

Die Offenbacher SPD sehen die positive Entwicklung, die das Senefelder Quartier in den vergangenen Jahren genommen hat, in Gefahr und fordern den Magistrat auf, „vor den Problemen“ dort „nicht länger die Augen“ zu verschließen.

In einer Pressemeldung der Stadtverordneten Gertrud Marx wird von vermehrten Anwohnerbeschwerden und „Presseberichten über Drogenhandel und Vandalismus um die MAN-Roland-Passage“ berichtet. Aus diesem Grund habe die Fraktion für die nächste Sitzung der Stadtverordneten Mitte November einen Antrag eingereicht. Darin wird der Magistrat aufgefordert, etwas gegen den „Drogenumschlagplatz“ zu unternehmen.

„Wir möchten, dass in die Maßnahmen besonders der Eigentümer der Roland-Passage als verantwortlicher Hausherr miteinbezogen wird“, sagt Gertrud Marx. „Darüber hinaus muss unserer Ansicht nach auch das Quartiersmanagement mit Ideen zur Lösung der Problematik gehört werden.“ Eine verstärkte Bestreifung durch die Landes- und Stadtpolizei werde nicht helfen. Die öffentliche Sicherheit habe im Quartier in den letzten Monaten gelitten. Aufgabe der Politik sei es nun, sie wieder zu stärken.

In einem halben Jahr soll der Magistrat den Stadtverordneten über die Wirkung der Maßnahmen berichten. 

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