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Mit Hilfe der neuen Einteilung sollen beispielsweise Daten vergleichbar werden.

Offenbach

Neue Stadtteile für Offenbach

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Die Stadt soll in 21 amtliche Stadtteile gegliedert werden - wenn das Stadtparlament am Donnerstag zustimmt.

Das Stadtgebiet Offenbach soll in 21 amtliche Stadtteile gegliedert werden. Das zumindest sieht ein Entwurf der Stadtverwaltung vor, der dem Stadtparlament am morgigen Donnerstag in seiner Sitzung vorgelegt wird. „Satzung über die Stadtteilbenennung zur Festlegung und Benennung der Stadtteile im Gebiet der Stadt Offenbach am Main“ heißt das Werk, dem der Magistrat bereits zugestimmt hatte.

Bislang gibt es nur für Bieber, Bürgel, Rumpenheim, Waldheim, Tempelsee, Rosenhöhe, Lauterborn, Kaiserlei und das Mathildenviertel definierte Stadtteilgrenzen. Nun kommen noch die Stadtteile Hafen, Nordend, Westend, Zentrum, Senefelderquartier, Buchrain, Musikerviertel, Carl-Ulrich-Siedlung, Lindenfeld, Buchhügel, Offenbach-Ost und Bieberer Berg hinzu. Auch unbebaute Gebiete wie Waldflächen oder landwirtschaftliche Flächen wurden einbezogen.

Einteilung nach statistischen Daten

Mit der Gliederung sollen künftig statistische Daten bestimmten Stadtteilen zugeordnet werden können und damit vergleichbar werden, heißt es aus der Stadt. So lägen den statistischen Erhebungen verschiedener Fachbereiche bislang beispielsweise unterschiedliche Einteilungen der Stadt zugrunde: Der Bildungsbericht teilt Offenbach in fünf Teile; das Statistikamt arbeitet mit statistischen Bezirken, die sich mit den räumlichen Identitäten der Bewohner nicht immer decken. Die Zahlen sollen nun besser für Analysen im Sozial- oder Bauwesen nutzbar sein.

Kriterien für die Grenzziehung zwischen den Stadtteilen sind unter anderem Baustruktur, historische Stadtentwicklung oder Verkehrstraßen mit trennender Raumwirkung. bil

Die nächste Parlamentssitzungfindet am 27. Juni um 17 Uhr im Rathaus, Berliner Straße 100 statt.

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