Neuerung

Neue Namen

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Die Stadt Offenbach wird in 21 Quartiere geordnet. Entstanden ist der Wunsch nach einer Gliederung der Stadt in einzelne Bereiche aus verwaltungstechnischen Gründen.

Seit Donnerstagabend ist es amtlich, Offenbach hat nun 21 Stadtteile. Bisher gab es nur für einzelne Gebiete Namen, etwa für die eingemeindeten ehemals selbständigen Orte Bürgel, Bieber und Rumpenheim. Dazu kamen noch historisch gewachsene Gebiete wie Waldheim oder das Lauterborn, vor einigen Jahren wurde der östliche Teil der Innenstadt zum Mathildenviertel umbenannt.

Nun kommen also weitere Quartiere wie etwa das Musikerviertel (südöstlich des ehemaligen Stadtkrankenhauses), Lindenfeld (östlich der Waldstraße und von Bahndamm und Landgrafenring begrenzt) oder Bieberer Berg (das Gebiet östlich der Markus-Kirche einschließlich des Leonhard-Eißnert-Parks) hinzu. Dass das Gebiet um die Hafeninsel zum eigenen Stadtteil „Hafen“ ernannt wurde, stieß aber bei der Linkspartei auf Kritik. Schließlich, so argumentierte Elke Kreiss, sei noch im Masterplan davon die Rede, dass Hafengebiet und Nordend eine Einheit bilden. Beide Gebiete mit ihrer unterschiedlichen Bevölkerungsstruktur sollten im Sinne einer Durchmischung der Sozialstruktur zusammengehören statt scharf getrennt werden. Eine Mehrheit fand sich für deren Vorschlag zur Zusammenlegung beider Gebiete nicht, der Hafen ist nun auch amtlich ein eigener Stadtteil.

Entstanden ist der Wunsch nach einer Gliederung der Stadt in einzelne Bereiche aus verwaltungstechnischen Gründen: Intern kursierten neben den offiziellen Vierteln zahlreiche unterschiedliche Namen für bestimmte Gebiete, so das eine exakte Abgrenzung und einheitliche Begriffe notwendig wurden. Auffällig ist, dass zwar die relativ kleine Carl-Ulrich-Siedlung zum eigenen Viertel ernannt wurde, der Bieberer Bezirk Waldhof jedoch weiterhin Bieber zugeordnet bleibt, obwohl Waldhof durch das neue Baugebiet deutlich wachsen wird.

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